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Kulturelle Bildung

                  

"Künste öffnen Welten" - Vierte Ausschreibungsrunde der BKJ für Kulturelle Bildung gestartet

Mitte Februar hat die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung 8BKJ) e.V. die vierte Runde des Programms "Künste öffnen Welten" gestartet. Um eine Förderung bewerben können sich künstlerische oder kulturelle Projekte mit und für Kinder und Jugendliche, die weniger Bildungs- und Teilhabechancen haben. Im Ausschreibungstext heißt es: "Jugendkunstschulen, Jugendzentren, Orchester, Mehrgenerationenhäuser, theaterpädagogische Zentren, Musikschulen, Elternvereine, Medienzentren, Gemeinden, Zirkusprojekte, Freiwilligenagenturen, Tanzcompagnien etc. – sie alle können für ein Projekt mit einer Kita oder Schule und einem weiteren Partner kooperieren und ein Bündnis schmieden. Mit 5.000 bis 25.000 € im Jahr fördert 'Künste öffnen Welten' diese Bündnisprojekte der Kulturellen Bildung. Antragsfrist ist der 01. April 2014. Das Projekt kann zwischen August und Oktober 2014 starten."

Die BKJ ist mit "Künste öffnen Welten" Programmpartner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung".

Zu diesem Gesamtprogramm hatte der Abgeordnete während der vergangenen Landtagssitzung auch eine Mündliche Anfrage an die Landesregierung gerichtet.

Zum Programm "Künste öffnen Welten" ...

 

Mündliche Anfrage von Gerd-Rüdiger Hoffmann zum Bundesprogramm "Kultur macht stark"

In der Antwort der zuständigen Ministerin auf meine Mündliche Anfrage (Nr. 1172) während der 67. Plenarsitzung am 14. Dezember 2012, in der ich nach der Bewertung des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ durch die Landesregierung gefragt hatte, hieß es, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine Übersicht über die bewilligten Projekte bestünde. Inzwischen sind Projekte auf den Weg gebracht und offenkundig einige Mängel bei der Umsetzung dieses Bundesprogramms beseitigt worden. Eine Koordination mit ähnlich gelagerten Programmen und Konzepten auf Landesebene ist nach meinem Eindruck allerdings nicht zu erkennen, von der Bundesebene wohl auch nicht vorgesehen. Bei entsprechender Beratung könnte dieses Programm jedoch tatsächlich eine gute Ergänzung und Verstärkung bei der Entwicklung von Initiativen der außerschulischen Angebote kultureller Bildung auf Projektbasis im Land Brandenburg sein.

Ich frage deshalb die Landesregierung:

Mit welchen Ergebnissen wurden welche Initiativen im Land Brandenburg im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ gefördert?

Zur Antwort der Ministerin bitte auf die nebenstehende Grafik klicken ...

 

Mündliche Anfrage von Gerd-Rüdiger Hoffmann zum Fonds für kulturelle Bildung

Im Zusammenhang mit dem Konzept für kulturelle Bildung des Landes Brandenburg ist vorgesehen, angelehnt an die positiven Erfahrungen des Berliner Modells einen Fonds für kulturelle Bildung einzurichten. Dieser Fonds entspräche dem Landtagsbeschluss der 42. Sitzung am 28. September 2011 und ließe die Akteure der kulturellen Bildung im Land hoffen, dass ähnlich gute Effekte wie in Berlin auf diesem Gebiet erzielt werden könnten. In Berlin führte die Umsetzung eines entsprechenden Beschlusses immerhin dazu, dass in den letzten Jahren die für kulturelle Bildung zur Verfügung gestellten Mittel um etwa das Fünffache erhöht werden konnten.

Ich frage die Landesregierung:

Welche inhaltlichen und verwaltungstechnischen Gründe gibt es dafür, dass noch immer keine konkreten Festlegungen über die Höhe und die Kriterien des im Konzept für kulturelle Bildung festgelegten Fonds existieren?

Zur Antwort der Ministerin bitte auf die nebenstehende Grafik klicken ...

 

Kunstschulen und die Novellierung des Musikschulgesetzes

Pressemitteilung

In einer Mündlichen Anfrage wollte der Kulturpolitiker Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann am 23. Januar 2013 im Plenum des Landtages wissen, welche Erfolge die Landesregierung bei der angestrebten Kooperation von Kunstschulen und Musikschulen im Rahmen des Konzeptes Kulturelle Bildung und unter Berücksichtigung des Landtagsbeschlusses vom Februar 2010 sieht. Zur Antwort der zuständigen Ministerin erklärt der Abgeordnete:

"In diesem Beschluss wurde zwar die Ablehnung der Volksinitiative „Musische Bildung für alle“ besiegelt, aber auch der Auftrag an die Landesregierung erteilt, das Musikschulgesetz zu evaluieren und auf dieser Grundlage einen Entwurf eines verbesserten Musikschulgesetzes vorzulegen. Bisher wurde vom Ministerium kein vereinbarter Termin eingehalten. Und: Die finanzielle Ausstattung des Konzeptes Kulturelle Bildung ist weiterhin unklar.

Dagegen verweist die zuständige Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Frau Prof. Dr. Dr. Sabine Kunst, darauf, dass im Konzept der Landesregierung zur kulturellen Bildung und auch im Landtagsbeschluss zur Volksinitiative „Musische Bildung für alle“ festgehalten wurde, dass die Rahmenbedingungen für alle Sparten der kulturellen Bildung gesichert und verbessert werden sollen. Weiter sagte die Ministerin: „Es ging nicht nur darum, die Weichen für eine engere Kooperation zwischen Musik- und Kunstschulen allerorts zu stellen. Die Gründung des neuen Verbandes der Musik- und Kunstschulen haben wir sehr aufmerksam begrüßt und verfolgt. Ich hoffe, dass diese Zusammenarbeit genauso angenehm und erfolgreich sein wird wie mit den beiden Vorgängerorganisationen. Für den Bereich der Landesregierung kann ich Ihnen Folgendes sagen: Die Arbeiten am Referentenentwurf für die Novelle des Musikschulgesetzes sind nahezu abgeschlossen. Zum jetzigen Zeitpunkt beabsichtigen wir, dabei die Förderung von Kunstschulen in dieses Gesetz zu integrieren. Davon verspreche ich mir die Sicherstellung einer angemessenen Versorgung des Landes mit qualitativ hochwertigen Kunstschulangeboten mit einheitlichem Standard. Außerdem erhalten die Kunstschulen dadurch Planungssicherheit.“

Diese allgemeinen Aussagen sind zu begrüßen. Wichtig wird allerdings sein, wie die konkrete Ausgestaltung des neuen Musikschulgesetzes dann aussehen wird. Das Konzept Kulturelle Bildung muss sicherlich vom Kulturausschuss und von Fachverbänden kritisch begleitet werden, denn ein tatsächlicher Schwung von Seiten der Landesregierung ist bisher nicht erkennbar. Ich würde mir auf jeden Fall mehr brandenburgisches Selbstbewusstsein auf diesem Gebiet wünschen. Hier kann das Land Spitze im Bundesmaßstab sein. Die notwendigen Mehrausgaben werden sich zwar in Kosten-Nutzen-Relation nach betriebswirtschaftlichen Kriterien nicht berechnen lassen, aber auszahlen werden sie sich allemal. Das steht fest."


                  

Musikschulen/Kunstschulen und das Konzept Kulturelle Bildung

Mündliche Anfrage

Es ist ein Ergebnis der kulturpolitischen Debatte im Zusammenhang mit der Volksinitiative „Musische Bildung für alle“ und der Debatten zum Landtagsbeschluss, die Regierung zu beauftragen, ein Konzept zur Kulturellen Bildung vorzulegen, es als sinnvoll anzusehen, eine engere Kooperation bzw. Verschmelzung von Kunstschulen und Musikschulen in der musischen Bildung besonders für Kinder und Jugendliche anzustreben. Die Bedingungen für dieses Bestreben wurden durch den Zusammenschluss der zwei entsprechenden Landesverbände deutlich verbessert.

Ich frage deshalb die Landesregierung:

Welche Erfolge gibt es bei der angestrebten engeren Kooperation von Kunstschulen und Musikschulen im Rahmen des Konzeptes Kulturelle Bildung und unter Berücksichtigung des Landtagsbeschlusses Volksinitiative "Musische Bildung für alle" vom 25. Februar 2010 (DS 5/448-B)?


Auszug aus dem vorläufigen Plenarprotokoll

(nicht zitierfähig)

Präsident Fritsch: Wiederum antwortet Frau Ministerin Kunst.

Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Prof. Dr.-Ing. Dr. Kunst: Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Herr Abgeordneter Dr. Hoffmann, im Konzept der Landesregierung zur kulturellen Bildung und auch im Landtagsbeschluss zur Volksinitiative „Musische Bildung für alle“ wurde festgehalten, dass die Rahmenbedingungen für alle Sparten der kulturellen Bildung gesichert und verbessert  werden sollen. Es ging nicht nur darum, die Weichen für eine engere Kooperation zwischen Musik- und Kunstschulen allerorts zu stellen.

Die Gründung des neuen Verbandes der Musik- und Kunstschulen haben wir sehr aufmerksam begrüßt und verfolgt. Ich hoffe, dass diese Zusammenarbeit genauso angenehm und erfolgreich sein wird wie mit den beiden Vorgängerorganisationen. Für den Bereich der Landesregierung kann ich Ihnen Folgendes sagen: Die Arbeiten am Referentenentwurf für die Novelle des Musikschulgesetzes sind nahezu abgeschlossen.

Zum jetzigen Zeitpunkt beabsichtigen wir, dabei die Förderung von Kunstschulen in dieses Gesetz zu integrieren. Davon verspreche ich mir die Sicherstellung einer angemessenen Versorgung des Landes mit qualitativ hochwertigen Kunstschulangeboten mit einheitlichem
Standard. Außerdem erhalten die Kunstschulen dadurch Planungssicherheit. - Vielen Dank.


                  

Mündliche Anfrage zum Bundesprogramm „Kultur macht stark“

Mit dem Programm "Kultur macht stark“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung ab 2013 außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Gefördert werden beispielsweise Ferienfreizeiten und Sommerakademien mit kulturellem Bezug, Musik- und Theaterinszenierungen oder Paten- und Mentorenprogramme, bei denen junge Menschen an Kunst, Musik, Literatur oder die neuen Medien herangeführt werden. Die Förderung beginnt 2013 und erstreckt sich über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren. Dafür stellt das BMBF insgesamt 230 Millionen Euro zur Verfügung. Abgesehen davon, dass es stets schwierig ist, förderwürdige Kinder und Jugendliche erst zu separieren, um sie dann fördern zu können – weshalb ja das brandenburgische Programm „Klasse: Musik“ einen anderen Weg geht –, so scheint dieses Programm die Bundesländer mehr oder weniger überrascht zu haben. Ein abgestimmtes Vorgehen im Rahmen eines kooperativen Kulturföderalismus wäre sicherlich besser gewesen, denn schließlich wissen die Länder in Abstimmung mit den Kommunen am besten, wo Mittel am günstigsten für kulturelle Bildung eingesetzt werden sollten.

Aus diesem Grund hat der Kulturpolitiker und Landtagsabgeordnete Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann während der Dezember-Sitzung des Landtags folgende Frage an die Landesregierung gerichtet:

Wie bewertet die Landesregierung das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ im Zusammenhang mit dem eigenen Konzept zur Kulturellen Bildung in Brandenburg?

Die Antwort ist durch Klick auf die nebenstehende Grafik einsehbar.


                  

Pressemitteilung von Gerd-Rüdiger Hoffmann

zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage zur Basis Kultureller Bildung

Die Landesregierung ist beauftragt, bis September 2012 ein Konzept zur Kulturellen Bildung für das Land Brandenburg vorzulegen. Aber auf welcher Basis und zu welchem Zweck soll Kulturelle Bildung im Land gefördert werden?

Das wollte der Landtagsabgeordnete Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann in einer parlamentarischen Anfrage wissen. Die Antwort der zuständigen Ministerin liegt jetzt vor (Drucksache 5-5717).

Der Landtagsabgeordnete und Kulturpolitiker Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann erklärt dazu:

„Im September 2011 stimmte der Landtag Brandenburg einstimmig dem gemeinsamen Antrag ‚Vision und Konzept für die kulturelle Bildung’ zu und forderte so die Landesregierung auf, eine grundlegende Handlungsstrategie bis zum Sommer 2012 zu entwickeln. Diesen Termin wird die Regierung wohl halten können. Mit Unterstützung der Landesregierung ist es nämlich gelungen, zu inhaltlichen und strukturellen Fragen der Kulturellen Bildung in Fachgremien äußerst interessante und konstruktive Debatten zu organisieren. Besondere Verdienste hat sich dabei die Plattform Kulturelle Bildung erworben. Dennoch bleiben Fragen. Kulturelle Bildung ist Querschnittsaufgabe und ressortübergreifend. Mit Verweis darauf konnten Fragen nach der Höhe der finanziellen Förderung für die Kulturelle Bildung insgesamt bisher nicht beantwortet werden. Wenn aber im neuen Konzept Aussagen zur Finanzierung getroffen werden sollen, dann müsste ein Vergleich zum bisherigen Stand ermöglicht werden. Deshalb wollte ich von der Landesregierung wissen, wie hoch die Ausgaben bisher für Aktivitäten waren, die zukünftig unter ‚Kulturelle Bildung’ zusammengefasst werden sollen. Vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt, jedenfalls die Antwort war keine Antwort auf diese Frage. Ich frage mich, wie die Höhe eines zukünftigen Fonds für Kulturelle Bildung festgelegt werden kann, wenn nicht bekannt ist, wie viel bisher dafür ausgegeben wurde. Im schlimmsten Fall könnte der Fonds niedriger ausfallen als die bisherigen über verschiedene Ressorts verteilten Ausgaben. Ich werde also nachfragen müssen. Denn Kulturelle Bildung als Schwerpunktaufgabe muss zwar die finanzielle Situation des Landes im Blick haben, kann aber nicht einzig nach Kassenlage betrieben werden. Wenn das vom Landtag in Auftrag gegebene Konzept Wirkung zeigen soll, dann werden etwa 3,5 Millionen Euro nötig sein. Darin eingeschlossen wären dann allerdings die bereits jetzt für die musische Bildung zur Verfügung gestellten 1,3 Millionen Euro. Dazu käme die finanzielle Absicherung je einer Lehrkraft pro Schule, die analog dem Berliner Modell wöchentlich zwei Abminderungsstunden zur Koordinierung Kultureller Bildung erhält, um fächerübergreifend Kompetenzen zu vermitteln, Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturarbeiterinnen und Kulturarbeiter in die Schule zu holen. Und – das ist wichtig – Kulturelle Bildung ist kein Ersatz für die Förderung der Künste und Kultur im Lande.“


                  

Konzept der Landesregierung

zur Kulturellen Bildung

Der Landtag Brandenburg hatte im September 2011 mit einem einstimmigen Beschluss die Landesregierung aufgefordert, ein Konzept zur Kulturellen Bildung zu erarbeiten. Der dazugehörige Antrag hieß "Vision und Konzept für die kulturelle Bildung" (DS 5 / 4048).

Ende Juni 2012 beschloss das Kabinett das Konzept für Kulturelle Bildung des Landes Brandenburg. Es liegt bisher als Entwurf vor und gliedert sich wie folgt: 

  1. Präambel
  2. Warum braucht Brandenburg ein Konzept Kulturelle Bildung? 
  3. Ausgangslage / Handlungsfelder der Kulturellen Bildung
  4. Förderung der Kulturellen Bildung in anderen Bundesländern
  5. Entwicklungsbedarfe in Brandenburg
  6. Maßnahmen


                  

Pressemitteilung der Staatskanzlei Brandenburg

Mehr Vernetzung und Qualifizierung – Landesregierung verständigt sich auf Ziele bei der Kulturellen Bildung

Zu den Ergebnissen der Kabinettssitzung teilt der Regierungssprecher Thomas Braune mit: "Die Landesregierung hat sich in der heutigen Kabinettssitzung auf gemeinsame Ziele im Bereich der Kulturellen Bildung verständigt. Das Konzept sieht dafür die Förderung einer verstärkten Vernetzung und Qualifizierung vor.

Kulturministerin Sabine Kunst: „Kulturelle Bildung ist dort von ganz besonderer Bedeutung, wo die jüngere Generation für Kultur gewonnen und mitgenommen werden soll. Deswegen geht es bei dem Konzept der Kulturellen Bildung des Landes Brandenburg um die Vernetzung der Kultureinrichtungen, der Künstlerinnen und Künstler untereinander und deren Kooperation mit Schulen und anderen auch außerschulischen Bildungseinrichtungen. Viele Akteurinnen und Akteure im Kultur-, Bildungs-, und Jugendbereich leisten schon heute - mit Hilfe des Landes - wichtige Beiträge zur Kulturellen Bildung im Land Brandenburg. Damit die Potenziale landesweit Wirkung entfalten können, bedarf es einer ressortübergreifenden Schwerpunktsetzung und gezielter Förderinstrumentarien.“

Mit Hilfe eines Fonds „Kulturelle Bildung“ soll die Umsetzung von Projekten mit den Schwerpunkten „Vernetzung“ und „Qualifizierung“ finanziell abgesichert werden. „Dass es in diesem Bereich durchaus Bedarf und noch einige Schätze zu heben gibt, das habe ich als einen Konsens und auch als einen Arbeitsauftrag aus den vorangegangenen Diskussionsforen mitgenommen.“ Ziel sei es, zu demokratischer und zivilgesellschaftlicher Teilhabe zu befähigen, soziale und gewaltfreie Umgangsformen zu befördern, die Chancen auf Teilhabe an kultureller Bildung zu verbessern und die lokale Identität zu steigern.

Auch in der Diskussion über die gesamte kulturpolitische Strategie wird der Kulturellen Bildung ein zentraler Platz eingeräumt. Sie wird mit der regionalen Identität und dem Kulturtourismus Schwerpunkt der Kulturförderung sein. Ministerin Kunst: „Das Land bekennt sich damit dazu, Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik zu verstehen. Mit den landespolitischen Schwerpunkten in der Kulturförderung will die Landesregierung die Kultur dort positionieren, wo sie aus Landessicht hingehört: in der Mitte der Gesellschaft.“

Kulturelle Bildung soll künftig verstärkt zentrales Thema und Handlungsfeld der Bildungs-, Jugend und Kulturpolitik des Landes sein.


                  

Pressemitteilung von Gerd-Rüdiger Hoffmann

Kulturelle Bildung in Brandenburg braucht klare Zuständigkeiten, die Verantwortlichkeit für Strukturen und Fördergeld sowie fachliche Kompetenz zusammenbringen - und ausreichend Geld

Am 28. September 2011 stimmte der Landtag Brandenburg – einstimmig – einem gemeinsamen Antrag „Vision und Konzept für die kulturelle Bildung“ zu und forderte so die Landesregierung auf, eine grundlegende Handlungsstrategie dazu bis zum Sommer 2012 zu entwickeln.

Der Landtagsabgeordnete Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann (DIE LINKE, fraktionslos) engagiert sich seit Jahren für die kulturelle Bildung, hat den – von den Grünen ausgehenden – Antrag mitgetragen und unterstützt die Arbeit der Plattform Kulturelle Bildung in Brandenburg. Dabei handelt es sich um ein loses Netzwerk von Akteuren der kulturellen Bildung, die bei Kulturland Brandenburg e.V. angesiedelt ist und seit 2010 vom Land Brandenburg mitfinanziert wird.

Nach einer großen Auftaktveranstaltung im November 2011 lud die Plattform zu vier Runden Tischen ein, die sich mit fachlicher Kompetenz und hohem Engagement mit grundlegenden Aspekten einer Strukturierung und Finanzierung der kulturellen Bildung beschäftigte und dazu auch Sachverstand aus anderen Bundesländern mit in die Debatten brachte.

Am Dienstag (19.6.2012) nun wurden in der fabrik Potsdam e.V. in der Schiffbauergasse ein Zwischenfazit aller bisherigen Runden Tische zur Kulturellen Bildung im Land Brandenburg gezogen. Nach einer Einführung von Brigitte Faber-Schmidt (Kulturland Brandenburg e.V.) informierte die Koordinatorin der Plattform Ulrike Erdmann über Ergebnisse und offene Fragen im Zusammenhang mit der Erarbeitung eines Konzeptes zur Kulturellen Bildung.

Der Landtagsabgeordnete und Kulturexperte Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann nahm auch an dieser Veranstaltung teil und sagte in der Diskussion unter anderem: "Natürlich ist es gut, wenn sich alle Akteure in Sachen Kultureller Bildung irgendwie vernetzen. Es geht aber auch um klare Zuständigkeiten, die Verantwortlichkeit für Strukturen und Fördergeld und fachliche Kompetenz zusammenbringen. Wer gute Entscheidungen beim Verteilen der immer noch knappen Mittel treffen möchte, wird zukünftig auf die Kompetenz der in der Plattform Kulturelle Bildung versammelten Akteure nicht verzichten können.

Und selbstverständlich kostet Kulturelle Bildung Geld. Wenn das vom Landtag in Auftrag gegebene Konzept Wirkung zeigen soll, dann werden etwa 3,5 Millionen Euro nötig sein. Darin eingeschlossen wären dann allerdings die bereits jetzt für die musische Bildung zur Verfügung gestellten 1,3 Millionen Euro. Dazu käme die finanzielle Absicherung je einer Lehrkraft pro Schule, die analog dem Berliner Modell wöchentlich zwei Abminderungsstunden zur Koordinierung Kultureller Bildung erhält, um fächerübergreifend Kompetenzen zu vermitteln, Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturarbeiterinnen und Kulturarbeiter in die Schule zu holen. Kulturelle Bildung soll wesentlich zur Förderung der Persönlichkeit beitragen, Kreativität, innovatives Denken, Konzentrationsfähigkeit und das Entfalten und Verbinden von Phantasie, Erfahrung und Wissen für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene befördern. Ort für diese Aktivitäten sind die Schulen selbst, aber auch Stadtteile und Regionen."

In diesem Zusammenhang hat Hoffmann eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet, deren Antwort voraussichtlich in vier Wochen vorliegen wird. Darin geht es neben Fragen der Finanzierung auch um die Einbindung von Kulturpädagoginnen und Kulturpädagogen in Angebote kultureller Bildung.


                  

Kleine Anfrage

Basis für Kulturelle Bildung

Am 28. September 2011 stimmte der Landtag Brandenburg einstimmig dem gemeinsamen Antrag „Vision und Konzept für die kulturelle Bildung“ zu und forderte so die Landesregierung auf, dazu eine grundlegende Handlungsstrategie bis zum Sommer 2012 zu entwickeln. Mit Unterstützung der Landesregierung ist es seitdem gelungen, zu inhaltlichen und strukturellen Fragen in diesem Zusammenhang in Fachgremien äußerst interessante und konstruktive Debatten zu organisieren. Besondere Verdienste hat sich dabei die Plattform Kulturelle Bildung erworben.

Kulturelle Bildung ist Querschnittsaufgabe und ressortübergreifend. Mit Verweis darauf konnten Fragen nach der Höhe der finanziellen Förderung für die Kulturelle Bildung insgesamt bisher nicht beantwortet werden, sobald nur jeweils ein Ministerium antworten sollte. Wenn aber im neuen Konzept Aussagen zur Finanzierung getroffen werden sollen, dann müsste allerdings ein Vergleich zum bisherigen Stand ermöglicht werden.

Wenn Kulturelle Bildung Schwerpunkt der Landespolitik werden soll, dann stellt sich auch die Frage, inwiefern dazu eine zunehmende Professionalisierung gerade an der Schnittstelle zwischen Kunst/Kultur und Schule/Zivilgesellschaft durch Förderung einer entsprechenden Personalpolitik nötig wird.

Ich frage daher die Landesregierung:

  1. Nach welchen inhaltlichen Kriterien wurde Kulturelle Bildung bisher im Land Brandenburg gefördert? In welchen Punkten sind im Vergleich dazu Veränderungen geplant?
  2. Wie hoch waren die Ausgaben des Landes Brandenburg für Institutionen und Projekte im Sinne ressortübergreifender, generationenübergreifender und aktive Teilhabe an politisch-demokratischen wie künstlerischen oder sozialen Prozessen befördernder Kultureller Bildung insgesamt in den einzelnen Jahren seit 2009?
  3. Welche Maßnahmen hat die Landesregierung bisher ergriffen bzw. wird sie ergreifen, um Absolventinnen und Absolventen kulturpädagogischer Fachrichtungen im weitesten Sinne für die Arbeit im Bereich Kulturelle Bildung zu gewinnen?


                  

Kunst bildet!

Jugendkulturpreis des Landes Brandenburg ausgeschrieben

Die kupa.brandenburg reicht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Jugend, Bildung und Sport des Landes Brandenburg, Frau Dr. Martina Münch, den Kinder- und Jugendkulturpreis Brandenburg 2012 aus.

Ziel des Preises ist es, kulturelles und künstlerisches Tun von Kindern und Jugendlichen auszuzeichnen, landesweite Öffentlichkeit dafür zu schaffen und das Miteinander zu fördern. Bei freier Wahl des Themas und des Genres können Projekte der folgenden Bereiche eingereicht werden: Bildnerisches Gestalten, künstlerische Intervention; Literatur, Wort, Experiment; Kreativer Mediengebrauch (Foto, Film, Radio, Computer, Handyclips, Geocaching u.a.); Tanz, Rhythmik; Musik, Klang; Theater, Darstellendes Spiel; Ausstellung, Aktion, Performance. Die Aktivitäten sollen in ästhetischer Form Wirklichkeit verarbeiten und gestalten, Befindlichkeiten von Kindern und Jugendlichen sichtbar machen und/oder dem Arbeitsfeld Impulse für Neu- und Weiterentwicklungen geben.

Einsendeschluss ist der 15. Mai 2012. Weitere Informationen gibt es unter http://jugendkulturpreis-brandenburg.de/


                  

MIXED UP! Kultur macht Schule

Bundeswettbewerb zu Kooperationsprojekten zwischen Schule und Kultur

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung führt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Sport, Frauen und Jugend den Wettbewerb MIXED UP durch, der gelungene Projekte der Kooperation zwischen Schulen und Trägern kultureller Bildung prämiert.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit, Kultur und Schule zu fördern; die Voraussetzungen für ganzheitliche Bildung und Kompetenzerwerb mit Kunst und Kultur zu verbessern; Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und die kulturelle Teilhabemöglichkeiten an Musik, Spiel, Theater, Tanz, Rhythmik, bildnerischem Gestalten, Literatur, Medien und Zirkus zu verbessern.

In diesem Jahr werden neben den drei regulären MIXED-UP-Preisen zudem Projekte von Neueinsteigern, Projekte mit besonderer Jugendbeteiligung sowie Projekte im ländlichen Raum extra prämiert. Hingewiesen sei an dieser Stelle vor allem auf den Sonderpreis "KulturLand" für eine Kooperation, die in einer ländlichen Region für mehr Kulturelle Bildung an Schulen und
eine nachhaltige Vernetzung von Kultur und Schule sorgt.

Einsendeschluss ist der 1. April 2012. Weitere Informationen gibt es unter http://www.mixed-up-wettbewerb.de/


                  

Volle Kraft voraus ... für die kulturelle Bildung in Brandenburg

Etwa 150 Engagierte aus Kunst und Kultur im Land Brandenburg und darüber hinaus haben am 24. November 2011 im Lindenpark Potsdam unter dem Titel "Volle Kraft voraus!" Strategien und Potentiale zur Entwicklung Kultureller Bildung im Land Brandenburg ausgelotet. Zu der ganztägigen Konferenz eingeladen hatten Kulturland Brandenburg e.V. und die dort angesiedelte Plattform für Kulturelle Bildung Brandenburg. Die Vertreter/innen von kulturellen Initiativen und Vereinen, aus Verwaltung und Politik, Künstler/innen, Kulturschaffende und Wissenschaftler/innen beschäftigten sich in vier Runden Tischen mit den Feldern "Kultureller Bildung in (Ganztags-)Schulen", dem "Lebenslangen und altersübergreifenden Lernen", der "Kulturellen Bildung im ländlichen Raum" und mit "Außerschulischen Lernorten". Am Nachmittag dann standen Fragen nach einem möglichen Projektfonds für kulturelle Bildung im Land, nach nötigen Strukturen und Evaluationsmöglichkeiten im Zentrum der Diskussionen. 

Der Landtagsabgeordnete Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann hofft sehr, dass sich möglichst viele der bei den Runden Tischen und in den Arbeitsgruppen geschilderten Erfahrungen, Kritikpunkte und Anregungen auch im Konzept zur Kulturellen Bildung widerspiegeln werden, das die Landesregierung aufgrund eines einstimmigen Landtagsbeschlusses bis zum Sommer 2012 erarbeiten wird. Insbesondere den Wünschen nach einer Förderkontinuität und -sicherheit und einer Aufhebung der strikten Ressorttrennung zwischen den Ministerien muss seiner Meinung nach Rechung getragen werden. Er wird sich entsprechend seinen Möglichkeiten dafür einsetzen.

Seit heute online ist auch die Internetseite der Plattform, die neben Informationen und Terminen auch eine Datenbank zum Selbsteintragen bietet, die nach und nach einen guten Überblick über die vielfältigen Aktivitäten im ganzen Land bieten wird, sowie die Möglichkeit, einen Newsletter der Plattform zu abonnieren.


                  

Rede von Gerd-Rüdiger Hoffmann

zum gemeinsamen Antrag "Vision und Konzept für die kulturelle Bildung"

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Rede

zum gemeinsamen Antrag "Vision und Konzept für die kulturelle Bildung" (Drucksache 5/4048)

5. Legislaturperiode – 42. Landtagssitzung



                  

Debatte im Plenum

zum gemeinsamen Antrag "Vision und Konzept für die kulturelle Bildung"

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Plenarprotokoll 5/42

5. Legislaturperiode - 42. Landtagssitzung

TOP 13: Vision und Konzept für die kulturelle Bildung

Redner: Marie Luise von Halem (GRÜNE/B90), Gabriele Theiss (SPD), Anja Heinrich (CDU), Dieter Groß (DIE LINKE), Jens Lipsdorf (FDP), Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann (fraktionslos), Prof. Dr. Dr. Sabine Kunst (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur)


                  

Überfraktioneller Antrag

"Vision und Konzept für die kulturelle Bildung"

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Drucksache 5/4048

verhandelt in der 5. Legislaturperiode – 42. Landtagssitzung

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.



                  

Antwort der Landesregierung

auf die Kleine Anfrage "Kulturelle Bildung in Brandenburg"

Drucksache 4/3276

Kleine Anfrage der Abgeordneten Marie-Luise von Harlem (Bündnis80/Grüne)





                  

Positionspapier des bkj

"Kultur öffnet Welten – Mehr Chancen durch Kulturelle Bildung“

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Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj) hat im Februar 2011 ein Positionspapier mit dem Titel "Kultur öffnet Welten – Mehr Chancen durch Kulturelle Bildung“ verabschiedet und darin Positionen und Ziele für dieses Themengebiet formuliert. 

"Kern des Positionspapiers ist die Forderung nach der Umsetzung des unhintergehbaren Anspruchs auf Kulturelle Bildung für alle
Kinder und Jugendlichen, über den ein breiter gesellschaftlicher und politischer Konsens herrscht, dem jedoch gerade in jüngster Zeit
politisches Handeln häufig zuwiderläuft. Das Positionspapier weist Entwicklungsaufgaben und Handlungsperspektiven auf, mit denen im Dialog mit Trägern, Politik, Öffentlichkeit und Verwaltung auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene die Umsetzung dieses Anspruchs verwirklicht werden kann", so die mittragende LAG der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen in
Brandenburg e.V.



                  

Erklärung zur Gründung der Plattform "Kulturelle Bildung in Brandenburg"

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Im Juni 2010 haben sich vierzig Akteure aus Kunst und Kultur in Brandenburg zum Netzwerk „Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg“ zusammengefunden, um der Kulturellen Bildung in Brandenburg nachhaltig mehr Gewicht in der öffentlichen Wahrnehmung zu geben.

In der Präambel der nebenstehenden Gründungserklärung heißt es: 

"Unter Berücksichtigung der besonderen geographischen, demographischen und sozialen Struktur des Landes Brandenburg sprechen wir von kultureller Bildung dann, wenn Akteure Kunst und Kultur anbieten, die aktive Teilhabe möglich machen. Kulturelle Bildung ist somit Grundvoraussetzung politisch-demokratischer, künstlerischer oder sozialer Beteiligung aller an der Gesellschaft."


                  

Kulturelle Bildung jetzt! Der Ruf aus Wittenberg

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Kulturelle Bildung als Idee hat es nicht gerade leicht. Leider ist es wohl so, dass gute Konzepte und Engagement, selbst hervorragende Veranstaltungen (auch bei den LINKEN), auf der einen Seite und die schwache Verankerung in der gesellschaftlichen Praxis und in der zuständigen Politik auf der anderen Seite sehr weit auseinander fallen.

Am 17. April 2010 haben die Cranach-Schule Wittenberg, die Galerie Sonnensegel aus Brandenburg an der Havel und percussion local gemeinsam zu einer Tagung unter dem Motto „Die Jugend – Saatgut eines Staates“ nach Wittenberg eingeladen. Mehr als 60 Gäste waren gekommen – Pädagogen, Schüler und Künstler. Vorträge hielten u.a. der Theologe Friedrich Schorlemmer und die Neurologin Prof. Katharina Braun. Verabschiedet wurde ein „Ruf aus Wittenberg“, in dem die Politik ermahnt wird, mehr für die kulturelle Bildung zu tun. Am Ende der Tagung zogen alle auf den Wittenberger Marktplatz zum Melanchthon-Denkmal. Dort wurde ein Dialog mit Melanchthon, dessen 450. Todestag gerade begangen wird, geführt und der „Ruf aus Wittenberg“ öffentlich verlesen. Dazu Gerd-Rüdiger Hoffmann: "Ich halte den Ansatz des Rufs aus Wittenberg, nämlich ressortübergreifend an das Thema heranzugehen, für sehr richtig. Die Ständige Kulturpolitische Konferenz beim Bundesvorstand der LINKEN hat sich auf meinen Antrag hin seitdem bereits zweimal mit diesem Anliegen befasst und Unterstützung versprochen."


                  

Positionspapier von Gerd-Rüdiger Hoffmann

zurKulturellen Bildung im Nachgang der Koalitionsverhandlungen

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DIE LINKE hat entsprechend ihres Wahlprogramms die Aufgabe, bis Ende 2010 eine Konzeption mit dem Schwerpunkt kulturelle Bildung für alle Kinder und Jugendlichen zu erarbeiten. Eine Kooperation mit entsprechenden Fachgremien und Gremien der Sozialdemokraten hält der Landtagsabgeordnete Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann für möglich, glaubt aber nicht, dass es wegen der Komplexität des Themas und der Vorbehalte innerhalb der SPD und der Kulturadministration möglich ist, diese Konzeption termingerecht vorzulegen.

Seine Position und die möglichen inhaltichen Schwerpunkte dieser Konzeption hat er in einem Papier zusammengefasst.



                  

Landtagswahlprogramm der LINKEN in Brandenburg

Abschnitt zur Kulturellen Bildung

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Seite 31 f.

Kulturpädagogische und künstlerische Einrichtungen und Vereine bilden einen Schwerpunkt kulturpolitischer Arbeit der LINKEN. Das auch in der Fläche des Landes relativ gute Netz von künstlerischen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche soll erhalten werden. DIE LINKE setzt sich dafür ein, Möglichkeiten zu finden, von der Projektförderung zu einer langfristig angelegten institutionellen Förderung überzugehen.

Wir werden bis Ende 2010 eine Konzeption „Kulturelle Bildung im Land Brandenburg“ mit dem Schwerpunkt kulturelle Bildung für alle Kinder und Jugendlichen vorlegen. Damit nehmen wir die Anregungen der vom Bundestag eingesetzten Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ auf. Kulturelle Bildung ist konzeptionell wie in der praktischen Arbeit eine ressortübergreifende Aufgabe.

Angesichts der heutigen Medienvielfalt und der Möglichkeiten des Internets ist Medienkompetenz zu einer Grundfrage selbstbestimmten Lebens und freier Entscheidungsmöglichkeiten geworden. Kulturelle Bildung muss sich dieser Herausforderung stellen. Medienkompetenz setzt einen ungehinderten Zugang zum Internet in Schulen, Hochschulen, Bibliotheken sowie in kommunalen Einrichtungen voraus.


                  

Rede von Gerd-Rüdiger Hoffmann

zur Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage "Kultur im Land Brandenburg", zur Kulturentwicklungskonzeption der Landesregierung 2009 und zum Bericht für Projekte und Initiativen der kulturellen Bildung

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Rede

zur Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE „Kultur im Land Brandenburg“ (Drucksache 4/7665), 

zur Kulturentwicklungskonzeption der Landesregierung Brandenburg 2009 (Drucksache 4/7524) und

zum Bericht der Landesregierung über Projekte und Initiativen der kulturellen Bildung (Drucksache 4/7599)

4. Legislaturperiode – 87. Landtagssitzung


                  

Debatte im Plenum

zum Bericht "Kulturelle Bildung", zur Kulturentwicklungskonzeption und zur Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage Kultur der Fraktion DIE LINKE

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Plenarprotokoll 4/87

4. Legislaturperiode - 87. Landtagssitzung

TOP 14: "Kultur im Land Brandenburg"

Antwort der Landesregierung (Drucksache 4/7665) auf die Große Anfrage 46 der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 4/7164)

Kulturentwicklungskonzeption der Landesregierung Brandenburg 2009 (Drucksache 4/7524)

Bericht der Landesregierung über Projekte und Initiativen der kulturellen Bildung (Drucksache 4/7599)

Redner: Dr. Gerd-Rüdiger (Hoffmann DIE LINKE), Klara Geywitz (SPD), Markus Nonninger (DVU), Dr. Wieland Niekisch (CDU), Prof. Dr. Johanna Wanka (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur) 


                  

Antwort der Landesregierung

auf die Große Anfrage "Kultur im Land Brandenburg"

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Drucksache 4/7665

verhandelt in der 4. Legislaturperiode – 87. Landtagssitzung




                  

Bericht der Landesregierung

über Projekte und Initiativen der kulturellen Bildung

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Drucksache 4/7599

verhandelt in der 4. Legislaturperiode – 87. Landtagssitzung




                  

Kulturentwicklungskonzeption der Landesregierung

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Drucksache 4/7524

verhandelt in der 4. Legislaturperiode – 87. Landtagssitzung




                  

Rede von Gerd-Rüdiger Hoffmann

zum Antrag "Kulturelle Bildung im Land Brandenburg: Erarbeitung einer ressortübergreifenden Konzeption mit dem Schwerpunkt Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche"

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Rede zum Antrag der Fraktion DIE LINKE „Kulturelle Bildung im Land Brandenburg: Erarbeitung einer ressortübergreifenden Konzeption mit dem Schwerpunkt Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche“

Drucksache 4/6373 

4. Legislaturperiode – 69. Landtagssitzung


                  

Debatte im Plenum

zum Antrag "Kulturelle Bildung im Land Brandenburg: Erarbeitung einer ressortübergreifenden Konzeption mit dem Schwerpunkt Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche"

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Plenarprotokoll 4/69

4. Legislaturperiode - 69. Landtagssitzung

TOP 16: "Kulturelle Bildung im Land Brandenburg: Erarbeitung einer ressortübergreifenden Konzeption mit dem Schwerpunkt Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche"

Antrag der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 4/6373) und Entschließungsantrag der Fraktion der SPD / der Fraktion der CDU (Drucksache 4/6485)

Redner: Dr. Gerd-Rüdiger (Hoffmann DIE LINKE), Andreas Kuhnert (SPD), Markus Nonninger (DVU), Frank Werner (CDU), Holger Rupprecht (Minister für Bildung, Jugend und Sport) 


                  

Entschließungsantrag der Fraktionen SPD und CDU

zum Antrag der LINKEN

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Drucksache 4/6485

verhandelt in der 4. Legislaturperiode – 69. Landtagssitzung

einstimmig angenommen durch das Plenum



                  

Antrag der Fraktion DIE LINKE

"Kulturelle Bildung im Land Brandenburg: Erarbeitung einer ressortübergreifenden Konzeption mit dem Schwerpunkt Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche"

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Drucksache 4/6373 

verhandelt in der 4. Legislaturperiode – 69. Landtagssitzung

abgelehnt durch das Plenum



                  

Kulturelle Bildung - ein Rahmenkonzept für Berlin!

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Auf Beschluss des Abgeordnetenhauses Berlin hat die Senatsverwaltung im Frühajhr 2008 ein Rahmenkonzept für die Kulturelle Bildung veröffentlicht. Darin sind drei Kernaufgaben und damit zusammenhängende Handlungsfelder für kulturelle Bildung im Land Berlin formuliert.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung und die Kulturverwaltung informieren das Berliner Abgeordnetenhaus regelmäßig über den Stand der Umsetzung des Rahmenkonzeptes.


                  

Schlussbericht der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags "Kultur in Deutschland"

Kapitel zur "Kulturellen Bildung"

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Bundestags-Drucksache 16/7000

Kapitel 6 befasst sich mit der Kulturellen Bildung

beinhaltet neben der Bestandsaufnahme und Problembeschreibung auch insgesamt 57 Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" zur Kulturellen Bildung



                  

Konferenz der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

"Kulturelle Bildung: Für alle, von Anfang an"

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Die Bundestagsfraktion DIE LINKE. diskutierte am 30. November und 1. Dezember 2007 in Berlin, im Theater an der Parkaue und im Theaterhaus Mitte, mit Künstlern und Kulturschaffenden, mit Wissenschaftlern und Politikern aus dem Kultur-, Bildungs-, Jugend- und Medienbereich über die Notwendigkeit und die Chancen kultureller Bildung: Für alle und von Anfang an. Die Ergebnisse der Podiumsdiskussionen und der Vorstellung der Projekte aus verschiedenen Sparten sind in dieser Broschüre dokumentiert.



                  

Aufruf des bkj

"Kulturelle Bildung in Europa stärken und aktuelle Chancen nutzen!"

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Für die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj) e.V. ist die europäische Integration nicht nur ein politisches und ökonomisches Projekt, sondern entscheidend auch ein kulturelles und Bildungsprojekt. Daher hat sie die Bundesregierung am Ende der deutschen EU-Ratspräsidentenschaft dazu aufgefordert, angesichts neuer politischer Entwicklungen mit der deutschen Kulturministerkonferenz, der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments gemeinsam für die Stärkung der kulturellen Bildung auf europäischer Ebene einzutreten, in der Politik der Union und ihrer Mitgliedsstaaten.


                  

Empfehlungen der Kultusministerkonferenz

zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung

Auf der Seite der Kultusministerkonferenz heißt es dazu:

Vor dem Hintergrund des Ausbaus der Ganztagsschulangebote beschäftigt sich die Kultusministerkonferenz seit 2004 verstärkt mit dem Bereich der kulturellen Bildung. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Zusammenarbeit zwischen dem Schul- und Kulturbereich. Hierzu hatte die Kultusministerkonferenz im Jahresverlauf 2004 zwei "Kamingespräche" mit Künstlerinnen/Künstlern und Vertretern von Verbänden durchgeführt, die in erster Linie Möglichkeiten einer verstärkten Kooperation mit dem Schulbereich zum Inhalt hatten. Seither befindet sich die Konferenz laufend im Austausch über Maßnahmen, die in den Ländern zur Umsetzung dieses Ziels unternommen werden.

Die Konferenz hat am 01.02.2007 die "Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung" verabschiedet. Wesentliche Aussage der Empfehlung ist der Vorschlag einer gemeinsamen Agenda aller an der kulturellen Kinder- und Jugendbildung beteiligten gesellschaftlichen Kräfte, um trotz knapper öffentlicher Mittel die kulturelle Kompetenz der Jugend zu fördern. Aufgabe der Politik sollte es dabei sein, Rahmenbedingungen für eine Entfaltung der einzelnen Initiativen zu verbessern oder zu schaffen, die Nachhaltigkeit geeigneter Ansätze durch konkrete staatliche Maßnahmen sicherzustellen und eine Vorbildfunktion einzunehmen. Da die Kultusministerkonferenz übereingekommen war, die Entwicklung der kulturellen Kinder- und Jugendbildung kritisch und fördernd zu begleiten, empfehlenswerte Beispiele und Angebote lokaler, regionaler und überregionaler Netzwerke hervorzuheben sowie ggf. weiterführende Empfehlungen vorzubereiten, wird derzeit an einer Konkretisierung der "Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung" gearbeitet.

Quelle: http://www.kmk.org/kunst-kultur/kulturelle-bildung.html