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Biographisches

  • geboren am 14. Juni 1952 in Luckau
  • 1959 bis 1971 Schüler in Luckau und Senftenberg

aktive Arbeit in der FDJ, z.B. und vor allem FDJ-Sekretär an der EOS „Walther Rathenau“ (von einem Führungs-IM der Staatssicherheit, einem Lehrer, in diesem Zusammenhang nach Aktenlage der BStU bereits mit 16 Jahren als IM geführt, mit 17 Jahren Verpflichtungserklärung als IM des MfS), 1970 Eintritt in die SED

  • 1971 Abitur an der EOS "Walter Rathenau" Senftenberg
  • 1971 Tätigkeit als Transportarbeiter
  • 1971 bis 1974 Wehrdienst bei der Nationalen Volksarmee der DDR (Grenztruppen)

Anfang 1974 Erklärung gegenüber der Staatssicherheit, wegen dre Hinwendung zur Philosophie auf eine Mitarbeit und eine Perspektive beim MfS zu verzichten

  • 1974 bis 1979 Studium der Philosophie an der Karl-Marx-Universität Leipzig mit dem Abschluss als Diplomphilosoph, Diplomlehrer

Vermerk des MfS, dass es zu keiner Zusammenarbeit mehr kam und deshalb die Akte ins Archiv gegeben wird (später finden sich weitere Vermerke über eine angebliche IM-Tätigkeit, die 2010 zu öffentlichen Behauptungen über Auslandseinsätze als Agent der Staatssicherheit führen)

  • 1979 bis 1992 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Leipzig mit Lehre und Forschung zur afrikanischen Philosophie

1984 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit zur neueren Geschichte der afrikanischen Philosophie an der Karl-Marx-Universität Leipzig

Seminare, Vorlesungen und etwa einhundert Publikationen vor allem zur afrikanischen Philosophie
1988 erscheint „Wie und warum entstand Philosophie in verschiedenen Regionen der Erde?“ (hrsg. von Gerd-Rüdiger Hoffmann, Ralf Moritz und Hiltrud Rüstau)

bis 1988 ohne Begründung kein bestätigter Reisekader, obwohl das zum Berufsbild eines Afrikawissenschaftlers gehörte

im August 1988 erster kurzer Lehraufenthalt in Afrika (Äthiopien), es folgen 1991 Kenia und 1996 Senegal

1989 (Oktober) Vortragsreise auf Einladung des Wiener Instituts für Wissenschaft und Kunst und der Universität Wien

1990 Wahl zum Mitglied des Konzils der Universität Leipzig

1991 Teilnahme am Weltphilosophiekongress in Nairobi (Leitung einer Sektion)

1991 Empfehlung zur Weiterbeschäftigung nach fachlicher und politischer Überprüfung durch entsprechende Kommissionen

1992 Kündigung wegen Nichtbedarf (Umstrukturierung der Afrikanistik, kein Fachgebiet afrikanische Philosophie mehr)

  • 1993 Verhandlung am Arbeitsgericht Leipzig endet mit einem Vergleich, arbeitslos
  • 1993 Lehr- und Forschungsaufenthalt an der Erasmus-Universität Rotterdam, Teilnahme am X. Afrikanistentag in Zürich (Leitung einer Sektion)
  • 1993 erscheinen „Afrikanische Philosophie. Mythos und Realität“ von Paulin J. Hountondji (hrsg. von Gerd-Rüdiger Hoffmann) und „Afrika. Texte zur afrikanischen Philosophie“ (Beiträge zur Unterrichtspraxis, Cornelsen)
  • 1994 freiberufliche Tätigkeit (Vorträge, Vorlesungen, Presseartikel)
  • 1995 bis 2004 Wahlkreis-Mitarbeiter eines Landtagsabgeordneten  
  • 2004 bis 2014 Landtagsabgeordneter (Direktmandat 2004 und 2009 für die PDS bzw. DIE LINKE, seit 4. Dezember 2009 fraktionslos)
  • verheiratet, drei erwachsene Kinder, ein Enkelkind, lebt in Senftenberg
  • Vorlesungen und Vorträge u.a. in Berlin, Bochum, Rotterdam, Dakar (Senegal), Bangalore und Chenai (Indien), São Leopoldo (Brasilien), Toluca (Mexiko), Sevilla (Spanien) und Paris (Frankreich)
  • zahlreiche Publikationen zur Philosophie- und Religionsgeschichte Afrikas, Kultur, allgemeine Philosophie und Kultur
  • Philosophieseminare bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung