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Aktuelle Termine des Regionalbüros Lausitz

 

zu den durchgeführten Veranstaltungen geht es hier lang...

 

"Der marktgerechte Patient"

Filmvorführung und Diskussion

Das Kommunalpolitische Forum Brandenburg und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg laden herzlich zu einer Filmvorführung mit anschließender Diskussion "Der marktgerechte Patient" ein - eine Veranstaltung, die wir auf Initiative der beiden Kreistagsabgeordneten Elke Löwe und Ringo Jünigk durchführen:

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Mittwoch, 16. September 2020, 19 Uhr (bis 21.30 Uhr)

Bürgerhaus Wendische Kirche
Baderstr. 10, 01968 Senftenberg / Zły Komorow

Aufführung des Films
"Der marktgerechte Mensch" von LESLIE FRANKE und HERDOLOR LORENZ

Kurze Einführung von DR. GERD-RÜDIGER HOFFMANN

und anschließende Diskussion mit DR. JENS-UWE KLÖDITZ (Betriebsratsvorsitzender Klinikum Niederlausitz), RALF FRANKE (ver.di-Gewerkschaftssekretär), ELKE LÖWE (Kreistagsabgeordnete) und RINGO JÜNIGK (Kreistagsabgeordneter)  

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Im Film „Der marktgerechte Patient“ geht es nicht darum, wieder einmal Skandale in Krankenhäusern zur Schau zu stellen. Es geht um eine Debatte über die Ursachen der teilweise unhaltbaren Zustände und um angebliche Sachzwänge, die das Betreiben von Krankenhäusern lediglich als Geschäftsmodell zum Zwecke des Gewinns ermöglichen.

„Das Krankenhaus wird geführt wie eine Fabrik. Maximaler Output, minimaler Aufwand, schneller, und der Patient wird zum Werkstück, die Abläufe werden industriell strukturiert, der Patient wird vorne eingefüllt und kommt hinten raus, und zwar bitte ein bisschen schneller“, so bringt es ein Oberarzt im Film auf den Punkt.

Das Kommunalpolitische Forum Brandenburg e.V., die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg e.V., der Arzt und Betriebsratsvorsitzende des Klinikums Niederlausitz DR. JENS-UWE KLÖDITZ und die linken OSL-Kreistagsabgeordneten ELKE LÖWE und RINGO JÜNIGK, von denen die Initiative für diese Veranstaltung ausging, möchten ebenfalls, dass nach Ursachen gesucht wird und auf dieser Grundlage über Alternativen nachgedacht wird. RALF FRANKE von der Gewerkschaft ver.di hat im Frühjahr 2020 in einem Offenen Brief an Landrat und Kreistagsabgeordnete dazu aufgerufen, im Zusammenhang mit der Krise des Klinikums Niederlausitz über Alternativen nachzudenken – im Interesse der Patienten, der Beschäftigten und der Region.

Eine halbwegs zufriedenstellende Reaktion auf seine Vorschläge konnte die Öffentlichkeit bisher nicht bemerken.

Die beiden Veranstalter als öffentlich geförderte Einrichtungen der politischen Bildung bemühen sich ohnehin darum, dass aus dem Ärger über Missstände im Gesundheitssystem wissende Unzufriedenheit wird, die dann mehr zustande bringt als blinde Wut über „das System“. Das wird zunehmend schwieriger, weil das Vertrauen in Parteien, Gewerkschaften und demokratische Instanzen allgemein arg gelitten hat.
Uns geht es auch mit dieser Veranstaltung darum, Betroffene zur Einmischung und zur Suche nach begründeten Alternativen zu ermutigen.

Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Abstandsregelungen gemäß CoV-2-Umgangsverordnung begrenzt.

 

Eine Anmeldung per Mail ist daher unbedingt erforderlich:

  • per Mail an Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann: senftenberg [at] bbg-rls.de oder
  • telefonisch an Kathrin Chod: 03338 45 92 93

 

Friede, Freude ... Eierkuchen?

Führung durch die aktuelle Ausstellung des Cartoonmuseums Brandenburg und zur Karl Liebknecht in Luckau

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg, die Frauengruppe Lisa und die Fraktion DIE LINKE. in der Stadtverordnetenversammlung Luckau laden herzlich ein, den 3. Oktober 2020 mit einem Ausstellungsbesuch und einem Stadtrundgang in Luckau zu verbringen:

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Samstag, 3. Oktober 2020, 10.30 bis 14.30 Uhr

Vortrag zur Geschichte der Cartoonlobby und des Cartoonmuseums Brandenburg mit Andreas Nicolai

Führung durch die Ausstellung "Friede, Freude ... Eierkuchen? Karikaturen zu Kaltem Krieg und fragilem Frieden von 1945 bis heute" mit Andreas Nicolai

Pause zum Mittagessen

Rundgang "Auf den Spuren Karl Liebknechts" durch Luckau mit Abgeordneten der LINKEN in der SVV Luckau

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Andreas Nicolai (Geschäftsführer der Cartoonlobby e.V.) betont die Ironie im Titel der Schau "Friede, Freude ... Eierkuchen?" mit über 150 Karikaturen aus der Zeit des Kalten Krieges und einiger aus jüngster Zeit, die zeigen, dass so mancher Irrsinn noch immer nicht überwunden ist.

Der Frieden, zumal in Europa, war nie richtig sicher. Von wegen Friede, Freude, Eierkuchen - es war vielmehr ein Gleichgewicht des Schreckens - eben ein Kalter Krieg. Und trotzdem hat die Ausstellung Witz. Denn Karikatur ist eben keine politische Kampfschrift oder eine zum Sprechchor taugende Losung. Die im Cartoonmuseum Brandenburg in Luckau ausgestellten Meister*innen ihres Faches bringen auf den Punkt, was in anderen Formen politischer Meinungsäußerung oft an den Adressat*innen vorbeigeht.

Zeichnungen, oft zum Schmunzeln, zum Lachen sogar, aber trotzdem zum Nachdenken bestimmen die Ausstellung. Eine kleine hochkarätige Ausstellung!

Beteiligte Künstler*innen aus der Sammlung: Manfred Bofinger, Heinz Behling, Peter Dittrich, Joseph W. Huber, Ernst Jazdzewski, Heinz Jankofsky, Helmut Jaček, Karl Koppe, Harald Kretzschmar, Peter Müller, Lothar Otto, Harri Parschau, Andreas Prüstel, Lothar Schneider, Karl-Heinz Schoenfeld, Horst Schrade, Reiner Schwalme, Ottfried Zielke.

… hinzu kommen die Cartoonlobbyist*innen: Harm Bengen, BURKH, Rainer Demattio, Bernd Eisert, FEICKE, Ulrich Forchner, Annika Frank, Marcus Gottfried, Katharina Greve, Steffen Gumpert, Rainer Hachfeld, Philipp Heinisch, Barbara Henniger, Steffen Jahsnowski – Herschel, JAMI, HOGLI, Petra Kaster, Matthias Kiefel, Kostas Koufogiorgos, Kriki, Valeriu Kurtu, MIRK, Til Mette, MOCK, NEL, Ari Plikat, Harry Prüfert, SOBE, Klaus Stuttmann, Tricomix, Jan Tomaschoff, Freimut Woessner.

Nach einer Pause zum Mittagessen laden Abgeordnete der LINKEN aus der Stadtverordnetenversammlung Luckau ein zu einem Rundgang "Auf den Spuren von Karl Liebknecht" durch die Stadt.

Eine Anmeldung per Mail ist daher unbedingt erforderlich:

  • per Mail an Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann: senftenberg [at] bbg-rls.de oder
  • telefonisch an Cathleen Bürgelt: 0331 . 817 04 32

Bei der verwendeten Karikatur handelt es sich um "Ein Sprengkopf denkt nichts!" von Reiner Schwalme aus dem Jahr 1983.