Zum Hauptinhalt springen

Tagebuch / Berichte

20 Jahre Arbeitslosenverband

Der Abgeordnete Gerd-Rüdiger Hoffmann nahm auf Einladung des Arbeitslosenverbandes Brandenburg e.V. (ALV) als Ehrengast an der zentralen Festveranstaltung im Mehrgenerationenhaus "Malteser Treffpunkt Freizeit" in Potsdam teil. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten Gunter Fritsch, der auch das Eröffnungsreferat hielt. Alle Rednerinnen und Redner machten deutlich, dass der Arbeitslosenverband leider noch lange nicht an eine Selbstauflösung denken kann. Höhepunkt der Veranstaltung war der Auftritt des Berliner Straßenchors. Zur Unterstützung dieser Arbeit überreichte der Landtagsabgeordnete eine Geldspende. In einem Brief aus Anlass des Jubiläums schrieb Gerd-Rüdiger Hoffmann an die Vorsitzende des ALV Brandenburg u.a. folgendes: „ ... zum zwanzigjährigen Bestehen und erfolgreichen Wirken des Arbeitslosenverbandes im Land Brandenburg gratuliere ich Ihnen sehr herzlich. Besonders aus meiner Wahlkreisarbeit weiß ich, dass der Weg nicht immer einfach war. Aber Ihr Verband hat sich stets in beeindruckender Weise um die Arbeitslosen gekümmert. Darüber hinaus sind die Arbeitslosenzentren nicht selten so etwas wie soziale und auch kulturelle Einrichtungen, die nicht nur von Arbeitslosen angenommen werden. Ich hoffe, dass es uns gelingt, das insgesamt erfreuliche Konzept der Mehrgenerationenhäuser, an dem sich ja auch der ALV aktiv beteiligt, trotz des Rückzugs der Bundespolitik weiterzuführen. Leider ist das Land Brandenburg derzeit noch nicht bereit, sich für die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser zu engagieren ... Ich wünsche Ihrem Verband viele aktive Mitglieder, gute Ideen und einen langen Atem im Interesse der Bedürftigen. Und wenn es mal Ärger gibt, wünsche ich den besonders Aktiven immer freundliche Menschen in ihrer Nähe."


Ausstellung „BILDERBÜHNE“ auf der Burg Beeskow

Fünfundzwanzig Großgemälde aus den letzten zehn Jahren der DDR

In Beeskow ist bis zum 22. Mai 2011 zu besichtigen, was aufmerksame Besucher der DDR-Kunstausstellungen eigentlich wissen: Die Malerei der DDR war eben nicht bloß ideologische Verherrlichung und Illustration der gewünschten sozialistischen Wirklichkeit. Sie zeichnete sich aus durch teilweise raffinierte Bildkompositionen, eine malerische Expressivität und Metaphern aus Literatur, bedeutungsschwerer Geschichte sowie Religion. Diese Kunst war kritisch und wurde selbst bei kleinsten Anspielungen auf das wirkliche Leben auch so verstanden. Sonst wären doch nicht so viele Menschen nach Dresden gepilgert, um dann stundenlang anzustehen, bevor sie ebenfalls stundenlang Bilder und Installationen betrachten konnten. Und vor allem war und ist es noch immer richtige Kunst, die unterschiedliche Schulen erkennen lässt.

Und das galt nicht nur für die offiziell geschmähte alternative Kunstszene, sondern weitgehend auch für die in Beeskows Depot vorhandene Auftragskunst. Fünfundzwanzig großformatige Gemälde sind seit dem 9. Oktober 2010 zu besichtigen. Zusammengestellt und wirksam in Szene gesetzt hat das alles Simone Tippach-Schneider, die Kuratorin für das Kunstarchiv Beeskow und die Deutsche Stiftung Kulturlandschaft.

Ausgestellt sind Bilder zum Beispiel von Hubertus Giebe, Bruno Giesel, Hartmut Piniek, Ulrich Hachulla, Frank Ruddigkeit, Willi Sitte, Gabriele Mucchi, Heidrun Hegewald und auch von Jürgen Parche und Neo Rauch. Besondere Aufmerksamkeit erregt das Bild „Die Kreuzung“ aus dem Jahre 1984 von Neo Rauch. Grund ist nicht, das dieses Bild sehr viel anders als die anderen wirkt, sondern weil Neo Rauch, seine alten Gemälde nicht mehr gelten lassen möchte. Das gilt ebenso für Jürgen Parche. Beide haben mit dem Figürlichen nichts mehr im Sinn.

Selbstverständlich haben neben Neo Rauch auch andere Künstler inzwischen ihre Malweise und auch die Themen ver-ändert. Wenn ich zum Beispiel an Winfried Wolks neue Ausdrucksform in „Screen-art-compositions“ aus dem Jahre 2007 denke und sie mit dem in Beeskow ausgestellten Gemälde „Apokalypse“ aus dem Jahre 1987 vergleiche (siehe Foto), so wird eine Wandlung besonders deutlich (www.winfriedwolk.de/werkschau.php).

Zur Ausstellung ist ein ansprechender Katalog erschienen, der eine Besonderheit aufweist: Es haben vor allem Theaterleute Kommentare beigetragen, die noch einmal deutlich werden lassen, dass die hier ausgestellte DDR-Kunst vor allem als Kunst wahrzunehmen ist und nicht als Objekt nach Auftraggeber oder Ort der Hängung zu definieren geht. Sicherlich ist es möglich und nicht zu verhindern, im Nachhinein bei einzelnen Bildern irgendwelche Botschaften systemkritischer oder systemstützender Art in die Bilder hineinzuinterpretieren. Durch die Wucht dieser Ausstellung und die hier versammelte Qualität wird diese gegenüber der DDR-Kunst oft übliche Reduktion aber schwierig. Kunst aus den Jahren 1978 bis 1988 eines inzwischen untergegangenen Landes ist zu besichtigen. Beeskow lohnt sich.


Kleist in Frankfurt/Oder

Gerd-Rüdiger Hoffmann und Cathleen Bürgelt nahmen an der Eröffnung der Kleist-Festtage in Frankfurt/Oder teil. Aufgeführt wurden das Stück „Straße zum Strand“ der Kleist-Preisträgerin aus dem Jahre 2009 Ulrike Freising und das Stück „Warteraum Zukunft“ des diesjährigen Preisträgers Oliver Kluck. Oliver Kluck ließ es sich nicht nehmen, die Politik zu ermahnen, mit gedankenlosen Kürzungen im Theaterbereich endlich Schluss zu machen.Zu empfehlen ist die Webseite www.heinrich-von-kleist.org, die in Vorbereitung des Kleistjahres 2011 frei geschalten wurde.


Tag der Regionen in Großkoschen

Gerd-Rüdiger Hoffmann nahm am Tag der Regionen teil, der hier in der Region auf dem Museumshof Großkoschen stattfand. Experten und Engagierte referierten darüber, wie es gelingen kann, regionale Wirtschaftskreisläufe zu entwickeln, die langfristig gute Arbeit schaffen helfen. Ein Schwerpunkt war die Energiepolitik. Der Markt mit regionalen Produkten lockte am Nachmittag viele Besucher an.





Landtagskollegin eröffnet neues Bürgerbüro in Cottbus

Gerd-Rüdiger Hoffmann nahm an der Eröffnung des zweiten Wahlkreisbüros der Landtagsabgeordneten Sabine Niels in Cottbus teil. Kollegin Niels, sie sitzt im Plenum des Landtages neben dem Abgeordneten Hoffmann, sagte zu, am 14. Februar 2011 nach Senftenberg zu kommen, um in der Reihe DENKBARES & MACHBARES der Rosa-Luxemburg-Stiftung über ökologische Herausforderungen unserer Zeit zu referieren.

Auf den Bild sind die Abgeordneten Niels und Hoffmann zu sehen - als "MdL in Ton", gestaltet von der Kunstschule Sonnensegel in Brandenburg/Havel.


ver.di-Mitgliederversammlung des Fachbereiches Medien, Kunst und Industrie

Als Mitglied der Gewerkschaft ver.di nahm Gerd-Rüdiger Hoffmann an der Mitgliederversammlung des Fachbereiches Medien, Kunst und Industrie des Gewerkschaftsbezirkes Cottbus teil. Geleitet wurde die Veranstaltung von Sabine Schöneburg, Fachsekretärin der Fachgruppe Theater und Bühnen/Darstellende Kunst für Berlin und Brandenburg. Beraten wurden Themen wie Zukunft der Theater als Ensembletheater und nicht als bloße Spielstätten, die Chancen der Novellierung des Musikschulgesetzes nach der Ablehnung der Volksinitiative durch SPD und DIE LINKE, Haushalts- und Förderpolitik, Kulturgutscheine und kulturelle Bildung. Vereinbart wurde, dass Sabine Schöneburg gemeinsam mit dem Kulturpolitiker der Linkspartei Gerd-Rüdiger Hoffmann in Frankfurt/Oder, Cottbus und Potsdam ver.di-Kulturstammtische vorbereiten.


Preisträgerkonzert „Jugend musiziert“ und „Musik für Kommunen“

Vor begeistertem Publikum traten an diesem Abend junge brandenburgische Musikerinnen und Musiker auf, die für ihre herausragenden Leistungen im Wettbewerb „Jugend musiziert“ und im enviaM-Wettbewerb „Musik für Kommunen“ Preise gewonnen hatten. Gastgeber war die Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund in den Ministergärten in Berlin. Aus Cottbus war dabei das „Trio“ mit Emely Kubusch (Violine) vom Niedersorbischen Gymnasium, Sophia Rönnebeck (Violoncello) vom Fürst-Pückler-Gymnasium und Maximilian Dambrowsky (Klavier) – auf dem Bild rechts zu sehen. Aber trotz dieser Spitzenleistungen stellen Kenner der brandenburgischen Musikszene nicht grundlos die Frage, ob Struktur und Finanzierung der musikalischen Breiten- und Spitzenausbildung noch den Anforderungen entsprechen. Gerd-Rüdiger Hoffmann konnte nach dem Konzert mit Dr. Hinrich Enderlein, Vorsitzender des Landesverbandes der Musikschulen des Landesbrandenburg, und mit Thomas Falk, Geschäftsführer dieses Verbandes,  darüber beraten, wie die Weiterführung des Programms „Musische Bildung für alle“ trotz der angespannten Haushaltslage möglich sein könnte.


Erinnern an die Unidad Popular in Chile

Heute jährt sich zum 40. Mal der Wahlsieg der Unidad Popular 1970 in Chile unter der Führung von Salvador Allende. DIE LINKE im Bundestag lädt deshalb zu einem „Fest für Allende“ nach Berlin ein, weil „die Hoffnungen und Ideen von damals heute ganz aktuell sind und es eine große Sehnsucht gibt, sie ließen sich endlich verwirklichen“, sagt Luc Jochimsen, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion.
Der 4. September des Jahres 1970 ist ein herausragendes Datum in der Geschichte der sozialistischen Bewegung. Ein Sozialist kam durch Wahlen an die Macht. Getragen wurde er durch ein breites Volksbündnis – die Unidad Popular. Hier arbeiteten Sozialisten, Kommunisten, andere linke Bewegungen und Gewerkschaften gemeinsam. Der Regierung Allende wurde am 11. September 1973 durch einen von der CIA unterstützten Militärputsch ein blutiges Ende bereitet. Allende kam bei der Verteidigung des Präsidentenpalastes ums Leben, Tausende Mitgestalter und Anhänger der Unidad Popular wurden umgebracht. Zehntausende gingen ins Exil, viele kamen auch in die DDR. 

Gerd-Rüdiger Hoffmann sagt dazu: „Ich kann mich gut erinnern, welche Welle der Solidarität für Chile dieses kleine Land DDR erfasst hatte. Für mich war das ein wichtiger Grund, diese DDR als mein Land zu sehen. Wir waren auf der richtigen Seite – das war und ist in diesem Punkt bis heute mein Gefühl. Das Agieren der CIA und die Rolle der Bundesrepublik auf der anderen Seite waren für mich damals wesentliche Gründe, mich energisch für den Sozialismus – auch bei den ‚bewaffneten Organen’ (wie es damals hieß) einzusetzen. Allerdings weiß ich noch, wie SED-Mitglieder aus der Partei austraten oder damit drohten, als 1973 Flüchtlinge aus Chile bevorzugt Neubauwohnungen erhielten. Das war mir peinlich und machte mich wütend. Und ich kann mich an die Diskussionen nach 1973 erinnern, als nicht wenige Kommunisten meinten, dass bürgerliche Wahlen eben doch nichts brächten. Ein dauerhafter Sieg könne eben doch nur durch Revolution und anschließender ‚Diktatur des Proletariats’ gesichert werden. Kürzlich gefundene Notizen von mir erinnerten mich daran, dass mich das alles sehr bewegte, ich aber in den Debatten sehr konsequent Anhänger des demokratischen Sozialisten Salvador Allende blieb. Sicher trug dazu auch bei, dass ich inzwischen Herbert Marcuse und Wolfgang Fritz Haug gelesen hatte. Chile war in gewisser Weise Grund für das Einlassen mit der Staatssicherheit als Siebzehnjähriger. Und Chile war als Einundzwanzigjähriger noch stärker der Grund für meine Hinwendung zur Philosophie und die Trennung von dem Gedanken, in der Staatssicherheit oder in einem anderen Apparat eine Perspektive für mich zu sehen. Aber das – so sagte mir ein Focus-Redakteur – interessiere keinen Menschen.“

http://www.linksfraktion.de/interview-der-woche/vorbildlich-allendes-sieg-war-demokratische-weg/


Mädchen-KZ Uckermark

Am 31. August 2010 besichtigte der Landtagsabgeordnete Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann das Gelände des ehemaligen Mädchen-KZ „Uckermark“ in der Nähe von Ravensbrück. Das ehemalige Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen und spätere Vernichtungslager Uckermark wurde im Frühjahr 1942 von Häftlingen des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück, das in unmittelbarer Nähe liegt, gebaut. Anfang 1945 waren etwa 1.000 Mädchen und junge Frauen in diesem Lager. Ein Erlass von 1937 über die „vorbeugende Verbrechensbekämpfung“ hatte die Inhaftierung von als „asozial“ kriminalisierten Mädchen möglich gemacht. Im Januar 1945 wurde ein Teil des Geländes zu einem Vernichtungslager für Häftlinge aus Ravensbrück. Bis April 1945 wurden dort etwa 5.000 Frauen umgebracht. Bis heute ist wenig über die Geschichte dieses Konzentrationslagers bekannt. Die dort Inhaftierten zählten lange Zeit zu den „vergessenen Verfolgten“ und haben kaum Anerkennung erhalten. 1970 wurde das Lager als Konzentrationslager anerkannt, Entschädigungen wurden allerdings nur schleppend und in geringem Maße gezahlt. Nach 1945 wurde das ehemalige Lagergelände von der Roten Armee militärisch genutzt. Bis heute ist es nicht Teil der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Dass dieses KZ überhaupt in Erinnerung gebracht wurde und der Ort des Schreckens sichtbar ist, ist dem ehrenamtlichen Engagement mehrerer Frauengruppen und Initiativen zu danken. Sie setzen sich dafür ein, die bislang wenig bekannte Geschichte des Mädchenkonzentrationslagers und des Vernichtungslagers Uckermark öffentlich zu machen und die weitere Erforschung des ehemaligen Lagergeländes voran zu treiben. Sie setzen sich dafür ein, dass das ehemalige KZ Uckermark Bestandteil der Gedenkstätte Ravensbrück wird und ein würdevoller Gedenkort entsteht. „Dieses Engagement verdient großen Respekt und muss unbedingt noch mehr Aufmerksamkeit und wirksame Unterstützung erfahren. Dafür werde ich mich einsetzen“, sagt Gerd-Rüdiger Hoffmann.

www.maedchen-kz-uckermark.de


Europäische Sommer-Universität in Ravensbrück

Gerd-Rüdiger Hoffmann nimmt an zwei Tagen an der Europäischen Sommer-Universtität der Gedenkstätte Ravensbrück teil. Unter dem Titel "Bildersprachen. Künstlerische Produktion in Lagern und Ghettos 1933–1945" haben sich in dieser Woche zahlreiche Wissenschaftler/innen, Studierende und Künstler/innen zusammengefunden, um sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den künstlerischen Praxen in nationalsozialisten Lagern und Ghettos zu beschäftigen.

Im Programmflyer heißt es dazu: "Neben der Beschreibung und Analyse der Bedingungen, unter denen künstlerische Produktionen in Lagern möglich waren, sollen auch die Darstellungen der Lager sowie die Rezeption der Werke in der Fachwissenschaft und in Ausstellungen diskutiert werden. Neu sind auch die Fragen nach den Geschlechterbildern, die den Arbeiten eingeschrieben sind. Die bildende Kunst steht im Zentrum: Zeichnungen, Bilder und kunsthandwerkliche Gegenstände, die heimlich oder im Auftrag angefertigt wurden. Diese Werke sollen mit ihren Bezügen zu anderen Kunstgattungen wie Literatur, Theater oder Musik diskutiert werden. Im Fokus der Sommer-Universität steht die Frage, welche Bedeutung der Kunst in der Wahrnehmung der nationalsozialistischen Verfolgung künftig zukommen soll."

Hilfe für Pakistan

Gerd-Rüdiger Hoffmann bittet darum, für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan zu spenden. 17 Millionen Menschen sind betroffen. „Das ist kaum vorstellbar. Da besteht offensichtlich die Gefahr, dass Leiden und Sterben in unserer Wahrnehmung anonym bleiben und Einzelschicksale deshalb irgendwie im Hintergrund bleiben. Es steht aber fest, dass zur Bewältigung dieser Katastrophe sehr viel Einsatz von professionellen Hilfsorganisationen nötig ist – und die brauchen dafür viel Geld“, sagt Hoffmann. Er selbst unterstützt die Organisation „Médecins Sans Frontières - MSF“ („Ärzte ohne Grenzen“), die zurzeit mit mehr als 110 internationalen und 1200 pakistanischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Katastrophengebiet im Einsatz ist. MSF weitet die Verteilung von sauberem Wasser in den größten Städten und abgelegenen Dörfern der Distrikte Charssada, Swat, Nowshera, Lower Dir und Dargai in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa aus, um dem Ausbruch von Erkrankungen durch verunreinigtes Wasser so gering wie möglich zu halten. MSF stellt täglich mehr als 540.000 Liter sauberes Wasser mittels Lastwagen, Tanks, Wasserhähnen und Haus zu Haus Verteilungen im ganzen Land bereit. Die Hilfsorganisation verteilt auch Kanister an Familien, die keine Wasserbehälter haben. Zudem hilft MSF den lokalen Behörden bei den Aufräumarbeiten und der Instandsetzung von verunreinigten Brunnen.

www.aerzte-ohne-grenzen.de

 

Tag der offenen Baustelle beim "Gesundheitsschloss" in Hohenbocka

Nicht zum ersten Mal besuchten Gerd-Rüdiger Hoffmann und Cathleen Bürgelt die Baustelle „Gesundheitsschloss“ in Hohenbocka. Doch am heutigen Tag war dieser Besuch etwas Besonderes, denn alle Interessierten waren zum Tag der offenen Baustelle eingeladen. Die zahlreichen Besucher konnten sich mit eigenen Augen Einblick in den aktuellen Bauzustand verschaffen und bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten im Großen Schloss selber erfahren, dass es sich hier um kein „Luftschloss“ handeln dürfte. Tag für Tag verändert sich das Bild auf der Baustelle Schloss Hohenbocka. Im Sommer vor einem Jahr begann der aufwendige Umbau zum kommenden Gesundheitshotel. Vor allem anderen stand zuerst die Sanierung dieses gut einhundert Jahre alten Bauwerks auf dem Programm - nach historischem Vorbild und denkmalgerechten Vorgaben. Das ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten: die Fachplaner, die Handwerksmeister und ihre Kollegen. In Gesprächen mit dem Chef und Ideengeber Reiner Tietz (Firmengruppe Drochow), der Projektentwicklerin Nicole Wolski und der Architektin Esther Winkler wurde deutlich, dass nach wie vor die feste Absicht besteht, die Region mit einem innovativen Projekt im Bereich des Gesundheitstourismus zu bereichern. Bereits jetzt werden Arbeitsplätze gesichert, weil alle Aufträge an Firmen der Region gingen. Installationen auf der Baustelle am heutigen Tage ließen erahnen, wie es hier in einem Jahr einmal aussehen wird (auf dem Foto eine Ecke des zukünftigen Restaurants).

 

Politiker als Tonfiguren

Neunzig Kinder und Jugendliche haben in einem einmaligen Projekt alle Landtagsabgeordneten und die Ministerinnen und Minister des Landes Brandenburg in Ton modelliert. Heute wurde das Ergebnis im Landtag offiziell vorgestellt. Gerd-Rüdiger Hoffmanns „Abbild“ entstand in der Galerie „Sonnensegel“ der Stadt Brandenburg. Hoffmann war zufrieden und bedankte sich mit einem kleinen Präsent, dem klug-witzigen Buch von Ursus Wehrli „Kunst aufräumen“. Initiator dieser originellen Aktion ist die Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen in Brandenburg. Bei allem Spaß hat diese Aktion auch einen ernsten Grund. Es geht um kulturelle Bildung im Land Brandenburg. „Ich werde auf jeden Fall auf den Brief der Initiatoren ausführlich antworten. Denn völlig zu Recht fordern sie, mehr Augenmerk auf die kulturelle Bildung zu richten“, meint der Landtagsabgeordnete Hoffmann, der sich energisch dafür eingesetzt hatte, kulturelle Bildung als Schwerpunkt der LINKEN ins Wahlprogramm aufzunehmen.


Lotte-Lehmann-Woche in Perleberg

Auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Perleberg Fred Fischer nahm der Landtagsabgeordnete und Kulturexperte Gerd-Rüdiger Hoffmann am Abschlusskonzert zur 13. Lotte-Lehmann-Woche in der Sankt-Jacobi-Kirche in Perleberg teil. „Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement diese kleine Stadt ein solch hochkarätiges Kunstereignis zustande bringt. 31 junge Sängerinnen und Sänger waren in diesem Jahr nach Perleberg gekommen, um unter der Anleitung renommierter Dozentinnen und Dozenten ihr Können zu erweitern. Das Abschlusskonzert war ein Ereignis! Die über 300 Kilometer Autofahrt von Senftenberg nach Perleberg hat sich gelohnt. Gerd-Rüdiger Hoffmann informierte sich bei einem Stadtrundgang über die weiter voranschreitende Innenstadtsanierung und suchte historisch interessante Orte, wie zum Beispiel den Judenhof, auf. Dagmar Ziegler, die in diesem Wahlkreis 2009 direkt gewählte Bundestagsabgeordnete der SPD, machte Hoffmann dabei auf so manche gelungene Aktion in der Stadt aufmerksam. Vom Bürgermeister nahm sie für ihre langjährige Unterstützung der Lotte-Lehmann-Woche eine Ehrenurkunde entgegen.

 

Musikfest Schmochtitz mit dem „King of Klezmer“ Giora Feidman und dem Sorbischen Kammerorchester unter Leitung von Wolfgang Rögner

Weit über eintausend Menschen waren ins Bischof-Benno-Haus nach Schmochtitz (Bautzen) gekommen, um Giora Feidman mit seiner Klarinette zu erleben. Mozart, Gil Aldema und Ora Bat Chaim standen auf dem Programm. Kurz vor der Pause sagte Giora Feidman: „Weder in der Thora, nicht im Alten Testament, nicht im Neuen Testament, noch im Koran steht, dass ich Zugaben erst am Ende bringen darf.“ Und dann spielte er sein Stück, in dem er die deutsche Nationalhymne, die palästinensische und die israelische Hymne zu einer harmonischen Musik vereinte. „Es geht doch. Warum verstehen das so wenige Menschen?“, war sein Kommentar vor begeistertem Publikum. Gerd-Rüdiger Hoffmann traf sich an diesem Abend u.a. auch mit dem sorbischen Komponisten Detlef Kobjela sowie der neuen Vorsitzenden des Fördervereins des Sorbischen Nationalensembles (SNE), die kurz vorher noch mit der sächsischen Kultusministerin über die Zukunft des SNE gesprochen hatte. Das Sorbische Kammerorchester spielte an diesem Abend unter Leitung von Wolfgang Rögner auch die Komposition „Koło sostenuto“ von Kobjela. Überhaupt war dieser wunderbare Abend dem Engagement von Wolfgang Rögner zu danken.

 

Urlaub zu Ende

Nach zwei Wochen ist der Urlaub zu Ende. Das waren Lesen, Wandern, Klettern und Baden – und manchmal fast alles gleichzeitig. „Für mehr Klarheit über mich selbst sorgte das neue Buch von Christa Wolf ‚Die Stadt der Engel’. Es hat mich sehr bewegt“, sagt Gerd-Rüdiger Hoffmann und empfiehlt nicht nur dieses Buch, sondern auch die sehr klugen Buchbesprechungen von Wolfgang Thierse im „Freitag“ vom 23. Juni und von Irmtraud Gutschke im „Neuen Deutschland“ vom 21. Juni 2010.

Wolfgang Thierse: Fremd zieh ich hier wieder aus (Der Freitag, 23.06.2010)

http://www.freitag.de/kultur/1025-fremd-zieh-ich-wieder-aus

Irmtraud Gutschke: "... laß alles unbereut" (Neues Deutschland, 21.06.2010)

 

Sorbisches / Wendisches im Senftenberger Bürgerhaus "Wendische Kirche"

Am 11. August 2010 findet im Bürgerhaus Wendische Kirche in Senftenberg die Eröffnung einer Doppelausstellung statt, die sich mit dem 300jährigem Jubiläum des Drucks des Neuen Testaments in niedersorbischer / wendischer Sprache sowie mit der sorbischen / wendischen Geschichte in der Lausitz beschäftigt. Die beiden Ausstellungsteile wurden vom Wendischen Museum Cottbus sowie von der Sorbischen Kulturinformation „Lodka“ Cottbus zur Verfügung gestellt.

Eine Einleitung werden die Vorsitzende des Domowina-Regionalverbands Niederlausitz e.V., Frau Dr. Norberg, und die Sorben-/Wendenbeauftragte des Landkreises OSL, Frau Ramuth, geben.

Die Ausstellungen werden bis in die erste Septemberhälfte hinein gezeigt und sind von Günter Paulisch gemeinsam mit der Evangelischen Kirchgemeinde und dem Domowina-Regionalverband  im Zusammenhang mit dem Wendischen Gottesdienst organisiert worden, der am 15. August um 14 Uhr im Bürgerhaus Wendische Kirche stattfinden wird. Auch dazu wird herzlich eingeladen.

 

"Zug der Tagelöhner" machte Station in der Region

Vom 19. bis zum 28. Juli 2010 veranstaltete die Soziale Bewegung Land Brandenburg (SBB) unter der Trägerschaft des Förderverein SBB e.V., eine Aktion zum Thema "Zunahme von unsicheren Arbeits- und Lebensverhältnissen".  Dieser "Zug der Tagelöhner" startete in Jüterbog und Luckenwalde und machte nicht nur in Finsterwalde Station sondern auch in Eisenhüttenstadt, Schwedt, Angermünde, Eberswalde, Brandenburg und Potsdam. Die Teilnehmer des Umzuges waren dabei mit Pkw, Wohnmobil und Fahrrädern unterwegs.
Das Hauptaugenmerk lag auf den von Sozialabbau betroffenen Menschen, die sich gegen Niedriglöhne und unsichere Arbeitsverhältnisse aussprechen.

Am 20. Juli 2010 besuchte der Landtagsabgeordnete Gerd-Rüdiger Hoffmann den Zug bei seiner Station in Finsterwalde. Dort erwartete die Demonstranten, Betroffenen und Interessierten eine Podiumsdiskussion mit Gewerkschaftsvertreter Frank Ernicke von der IG-Metall, Frau Leis von der Caritas Finsterwalde und Michael Maurer, Tourteilnehmer vom "Verein für soziale Selbstverteidigung e.V." aus Jüterbog.

Für mehr Informationen: http://www.soziale-bewegung-land-brandenburg.de/

 

Gespräch zu Auswirkungen der Haushaltssperre und Ausstellungsbesuch in Potsdam

Aufgrund der Haushaltssperre konsultierte der Abgeordnete des Landtages Gerd-Rüdiger Hoffmann den Landesverband der Musikschulen in der Schiffbauergasse Potsdams. Im Anschluss kam es zu einer Erkundung der umgebenden Kultureinrichtungen in der Schiffbauergasse in Potsdam, insbesondere des „museum FLUXUS+“. Hier begegnet der Besucher vielfältigen Installationen und einem kaum merklichen Übergang zwischen Kunst und Alltag. Die verschiedensten Darstellungsmöglichkeiten sind auf die breite Palette an
Persönlichkeiten zurückzuführen: John Cage, Wolf Vostell, Yoko Ono, Alison Knowles, Robin Page, Joseph Beuys, ... Für begeisterungsfähige Liebhaber der modernen Kunst ist das „museum FLUXUS+“ nur zu empfehlen.

 

Studienreise: Kommunale Handlungsstrategien angesichts des Klimawandels

Vom 24. bis 27. Juni 2010 nimmt Gerd-Rüdiger Hoffmann an einer Studienreise nach Dänemark teil, die das kommunalpolitische forum Land Brandenburg e.V. organisiert hat. Bei dieser Fahrt geht es darum, kommunale Handlungsstrategien kennenzulernen, um dem drohenden Klimawandel effektiv entgegenwirken zu können. Auf dem Programm stehen neben verschiedenen Vorträgen unter anderem auch der Besuch des Stadtentwicklungsprojektes "Nordhafen" in Kopenhagen und des Gemeindezentrums "Valhalsgade 4", einem klimafreundlichem Umbau eines ehemaligen Fabrikgebäudes, sowie eines Offshore-Windparks.

Mehr lesen...

 

Kultur neu denken: Was muss geschehen, damit eine Gesellschaft friedlich sein kann und bleibt?

Bei der Veranstaltung der Bundestagsfraktion DIE LINKE. am 25. Juni 2010 in Gotha drehte sich alles um die Thematik Frieden. Die unterschiedlichsten Religionen, Vertreter des Rechts, der Medien, Künstler und vor allem Politiker stellten sich den Fragen, inwiefern sie den Frieden ermöglichen und unterstützen könnten. Im Vorfeld ergab sich die Möglichkeit an die Besonderheiten des Standortes durch eine gemeinsame Führung in Erfahrung bringen. Im Anschluss der Veranstaltung konnte man sich einer der zwei angebotenen Besichtigungen anschließen. Zur Auswahl standen zum einen „Glanz des Barock – Die Herzogliche Residenz im 18. Jahrhundert“ oder „Das Grüne Gewölbe Thüringens – Gothas einzigartige Kunstsammlungen“. Gerd-Rüdiger Hoffmann konnte selbst an der Veranstaltung nicht teilnehmen, ließ sich aber eine Mitarbeiterin vertreten.

 

Festveranstaltung zur Gründung der Stiftung "Gesunde Kinder"

Die Sparkasse und das Klinikum Niederlausitz riefen die Stiftung „Gesunde Kinder“ vor vier Jahren in Senftenberg ins Leben. Ziel ist es Eltern, Kinder und Jugendliche durch kompetente Partner aus medizinischen, pädagogischen und sozialen Bereichen, ehrenamtliche Patinnen und Paten, Vertreter unterschiedlicher Institutionen und Verbände zu unterstützen und zu beraten.

Im Rahmen einer Festveranstaltung, bei der Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann Gast war, wurde über die Ausbreitung der Stiftung in ganz Brandenburg berichtet und erfreut verkündet, dass die Stiftung bald über die Ländergrenzen hinaus vertreten sein wird. Desweiteren wurde die intensive und bedeutende Arbeit der Patinnen und Paten beleuchtet. Diese Menschen stehen den Familien als erste Kontaktperson und individuelle Begleitung von Anfang an zur Seite.

 

Rat für sorbische (wendische) Angelegenheiten tagte in Cottbus

Der Rat für sorbische (wendische) Angelegenheiten des Landtags tagte am 22. Juni 2010 in Cottbus. Hierzu war der Abgeordnete Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann eingeladen und nahm gern und zum wiederholten Male teil.

Thematisiert wurden die Nachwuchsprobleme der Evangelischen Kirche, die Erfolge des Projekts "Sprachenfreundliche Kommune", die neue Konzeption des Sorben-(Wenden-)Gesetzes, natürlich die Problematik rund um die Förderung der sorbischen (wendischen) Bühnenkunst und das damit im Zusammenhang stehende Vogt-Gutachten.

 

Ausstellungsbesuch "Innen - Stadt - Außen" (Olafur Eliasson)

Auf Einladung des Brandenburgischen Verbands Bildender Künstler nahm Gerd-Rüdiger Hoffmann an einem gemeinsamen Besuch der beeindruckenden Ausstellung "Innen - Stadt - Außen" teil, die der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson speziell für den Berliner Martin-Gropius-Bau konzipiert hat.

"Im effektvollen Nebelwabern: Olafur Eliasson fordert zum Reflektieren über unseren Realitätssinn heraus" - Besprechung der Ausstellung im Neuen Deutschland vom 8.7.2010

Faltblatt zur Ausstellung "Innen Stadt Außen"

 

Deutsch-Polnischer Fachtag zur Arbeit in Gedenkstätten

Am 17. Juni 2010 war Gerd-Rüdiger Hoffmann Teilnehmer am Fachtag „kunst - raum - erinnerung. Kulturpädagogische und künstlerische Strategien in der Gedenkstättenarbeit“, der in der Gedenkstätte Sachsenhausen stattgefunden hat.

Der Fachtag stellte den Abschluss eines deutsch-polnischen Modellprojekts dar, an dem Erfahrungen und Ergebnisse des Projektes, das in den vergangenen drei Jahren neue kunst- und kulturpädagogische Methoden an den Internationalen Jugendbegegnungsstätten Sachsenhausen und Oświęcim entwickelt und durchgeführt hat.

Das konkrete Programm können Sie durch Klick auf nebenstehendes Bild einsehen. Weitere Informationen dazu gibt es auf Nachfrage im Abgeordnetenbüro.

 

Kulturelle Bildung jetzt! Der Ruf aus Wittenberg

Kulturelle Bildung als Idee hat es nicht gerade leicht. Leider ist es wohl so, dass gute Konzepte und Engagement, selbst hervorragende Veranstaltungen (auch bei den LINKEN), auf der einen Seite und die schwache Verankerung in der gesellschaftlichen Praxis und in der zuständigen Politik auf der anderen Seite sehr weit auseinander fallen.
Am 17. April 2010 haben die Cranach-Schule Wittenberg, die Galerie Sonnensegel aus Brandenburg an der Havel und percussion local gemeinsam zu einer Tagung unter dem Motto „Die Jugend – Saatgut eines Staates“ nach Wittenberg eingeladen. Mehr als 60 Gäste waren gekommen – Pädagogen, Schüler und Künstler. Vorträge hielten u.a. der Theologe Friedrich Schorlemmer und die Neurologin Prof. Katharina Braun. Verabschiedet wurde ein „Ruf aus Wittenberg“, in dem die Politik ermahnt wird, mehr für die kulturelle Bildung zu tun. Am Ende der Tagung zogen alle auf den Wittenberger Marktplatz zum Melanchthon-Denkmal. Dort wurde ein Dialog mit Melanchthon, dessen 450. Todestag gerade begangen wird, geführt und der „Ruf aus Wittenberg“ öffentlich verlesen. Dazu Gerd-Rüdiger Hoffmann: "Ich halte den Ansatz des Rufs aus Wittenberg, nämlich ressortübergreifend an das Thema heranzugehen, für sehr richtig. Die Ständige Kulturpolitische Konferenz beim Bundesvorstand der LINKEN hat sich auf meinen Antrag hin seitdem bereits zweimal mit diesem Anliegen befasst und Unterstützung versprochen."

 

Zurück zum Kopf der Seite