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Demographischer Wandel / Seniorenpolitik

                  

POSITIONEN, REDEN und KONZEPTE von GERD-RÜDIGER HOFFMANN

                  

Aktives Gestalten des Lebens im Alter - Seniorenpolitik im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

mit Dr. Jürgen Störmer

(Vorsitzender des Kreisseniorenbeirates OSL)


Beginn: 17.30 Uhr

Ort: Regionalbüro Lausitz der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Bärengasse 3, 01968 Senftenberg) 


Am 20. August ist der Vorsitzende des Seniorenbeirates des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Dr. JÜRGEN STÖRMER, zu Gast. Er wird in seinem Vortrag die gegenwärtige Situation von Seniorinnen und Senioren gerade in ländlichen, strukturschwachen Regionen umreißen und dabei auch auf die zunehmende Altersarmut, die Gewährleistung der Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben sowie die medizinische Versorgung eingehen. Er wird aber auch vom Engagement der Seniorenräte berichten und Perspektiven für ein aktives Gestalten des Lebens im Alter aufzeigen. Hintergrund dafür sind auch die seniorenpolitischen Leitlinien des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.


                  

Seniorenwoche im Landkreis OSL eröffnet

Am Montagnachmittag wurde im Bürgerhaus Wendische Kirche in Senftenberg die 19. Seniorenwoche des Landkreises Oberspreewald-Lausitz eröffnet. Im Eröffnungsreferat illustrierte der Vorsitzende des Kreisseniorenrates Herr Dr. Störmer das Motto der diesjährigen Seniorenwoche "Alt werden in Brandenburg - aktiv, selbstbestimmt, solidarisch" und wies eindringlich auch auf die Problemlagen der zunehmenden Altersarmut, der Gewährleistung der Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben sowie der medizinischen Versorgung hin. Dabei nahm er auch Bezug auf ein Gespräch mit der Brandenburgischen Gesundheitsministerin Anita Tack. Der Kreisseniorenrat war auf Einladung des Abgeordneten Dr. Hoffmann am 7. Juni 2012 zu Gast im Landtag Potsdam und konnte nicht nur an der Landtagssitzung teilnehmen, sondern auch mit der Abgeordneten und Ministerin ins Gespräch kommen.

Am gestrigen Nachmittag wurden zudem durch den Landrat zehn ehrenamtlich engagierte Seniorinnen und Senioren für ihre verdienstvolle Arbeit ausgezeichnet. Darüber hinaus war der Landrat seinem Versprechen nachgekommen und konnte die seniorenpolitischen Leitlinien des Landkreises nun auch in einer handlichen Broschüre vorlegen. (Die noch nicht so schöne Ausgabe der Leitlinien ist durch Klick auf die nebenstehende Grafik einsehbar). 

Zur Brandenburgischen Seniorenwoche ...


                  

Landtagssitzungen in dieser Woche

In dieser Woche finden die letzten Landtagssitzungen vor der Sommerpause statt.

Der Abgeordnete Dr. Hoffmann wird am Donnerstag zwei Reden halten, zur Novellierung des Sorben/Wenden-Gesetzes und zum Evaluationsbericht der Musikschulen. 

Am selben Tag ist zudem der Kreisseniorenrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz auf Einladung von Hoffmann zu Gast im Landtag. Neben der Teilnahme an einer Plenarsitzung fand auch eine Gesprächsrunde mit Hoffmann und seiner Landtagskollegin Anita Tack, Ministerin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, statt. Dabei spielte neben Fragen nach den Steuerungsmöglichkeiten auf Landesebene vor allem auch die dringend notwendige Anpassung der Fach- und Allgemeinarztquoten an die realen Bedürfnisse gerade der ländlichen Regionen eine wichtige Rolle. Im Januar 2013 soll ein neues Gesetz den konkreten Bedarfen gerechter werden und gerade die demografischen Besonderheiten in strukturschwachen Gebieten angemessener widerspiegeln.


                  

Auf Einladung von Wolfgang Neskovic im Bundestag

Zwei Tage Bildungsreise in Berlin
Wolfgang Neskovic (MdB) und Gerd-Rüdiger Hoffmann (MdL) im Gespräch mit Schülerinnen des Friedrich-Engels-Gymnasiums Senftenberg und dem Vorsitzenden des Seniorenrates OSL, Dr. Störmer (Foto: Wilfried Korschel)

Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Bundestagsabgeordneten Wolfgang Neskovic und dem Landtagsabgeordneten Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann war es möglich, eine zweitägige äußerst interessante Bildungsreise zum Bundestag nach Berlin zu organisieren. Im Mittelpunkt standen dabei die Teilnahme an einer Plenarsitzung, ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten sowie die Einführung im Bundespresseamt. Außerdem organisierte die Bundestagsverwaltung einen Besuch in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, eine Stadtrundfahrt sowie die Besichtigung des Erinnerungsortes "Topographie des Terrors" und des "Denkmals für die ermordeten Juden Europas". Insgesamt 48 Personen aus der Gegend um Senftenberg, Lauchhammer und Drebkau nahmen daran teil, neben kommunalen Abgeordneten der LINKEN und der Frauengruppe LISA auch Vertreter/innen der Gewerkschaften, verschiedener Vereine und Verbände wie zum Beispiel auch des Kreisseniorenrats sowie ein Kurs des Friedrich-Engels-Gymnasiums, die sich am Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung zur Mindestlohn-Thematik teilgenommen hatten.

Zum Leserbrief in der Lausitzer Rundschau vom 13.7.2011 ...



 

DOKUMENTE und andere MATERIALIEN

                  

Alterssicherung und Altersarmut von Frauen

Große Anfrage der Bundestagsfraktion DIE LINKE


Frauen sind in besonderem Maße von unzureichender sozialer Absicherung und Armut im Alter betroffen. Viele haben aufgrund diskontinuierlicher Erwerbsbiografien bedingt durch Zeiten der familiären Sorgearbeit, von Teilzeitarbeit (häufig mit geringer Stundenzahl), Minijobs und Niedriglöhnen nur geringe eigenständige Rentenansprüche. Sie verfügen in wesentlich geringerem Maße über zusätzliche Vorsorge im Rahmen privater oder betrieblicher Alterssicherung als Männer und ihre Anwartschaften daraus sind häufig gering. Sie sind daher im Alter in hohem Maße abhängig von der meist über den Partner abgeleiteten Sicherung. Diese kann wegen zunehmender Scheidungsraten, absinkender Rentenansprüche der Männer – aufgrund auch bei ihnen zunehmender Lücken in den Erwerbsbiografien vor allem durch Arbeitslosigkeit, der Zunahme niedrig entlohnter Beschäftigung und der politisch gewollten Absenkung des Rentenniveaus – sowie Kürzungen bei der Witwenrente die Funktion der Absicherung von Frauen im Alter jedoch immer weniger erfüllen.

Die Bundestagsfraktion DIE LINKE hat daher 80 Fragen an die Bundesregierung gestellt, gruppiert zu den Bereichen:

  • Alterssicherung und Altersarmut von Frauen – Empirischer Überblick
  • Erwerbsbeteiligung von Frauen
  • Niedriglohn und Minijobs
  • Kindererziehung
  • Andere rentenpolitische Reformvorschläge

                  

Dritter Demografiebericht

der Landesregierung Brandenburg


  1. Die demografischen Veränderungen in Brandenburg
    • Die Entwicklung in den 1990er Jahren
    • Die Entwicklung seit 2000
    • Die prognostizierte Entwicklung bis 2030
  2. Demografierelevante Konzepte und Maßnahmen
    • Mobilität
    • Gesundheit und Pflege
    • Bildung, Jugendarbeit, Fachkräfte
    • Daseinsvorsorge und öffentliche Dienstleistungen
    • Regionale Entwicklung
    • Gesellschaftlicher Zusammenhalt
  3. Künftige politische Herausforderungen
    • Leitthema „Mobilität“
    • Leitthema „Medizinische und pflegerische Versorgung“
    • Leitthema „Bildung und Fachkräfte“
    • Leitthema „Öffentliche Dienstleistungen – Sicherheit und Verwaltung“
    • Leitthema „Räumliche Entwicklung und (soziale) Infrastrukturen“
    • Leitthema „Lebensqualität und gesellschaftlicher Zusammenhalt“
  4. Kommunikation zum demografischen Wandel
    • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
    • DemografieForum Brandenburg
  5. Ausblick

                  

Debatte im Plenum

zum seniorenpolitischen Maßnahmenpaket der Landesregierung


                  

Seniorenpolitisches Maßnahmenpaket der Landesregierung


"Aktives Altern in Brandenburg – Seniorenpolitisches Maßnahmenpaket der Landesregierung" (DS 5/3224)

  1. Einführung
    • Alter(n) ist vielfältig und bunt
    • Aktives Alter(n)
  2. Leitlinien für Seniorenpolitik
  3. Seniorenpolitisches Maßnahmenpaket
    • Altersbilder, Öffentlichkeitsarbeit
    • Wohnen und Leben
    • Arbeiten
    • Engagieren
    • Gesundheit und Sport 

                  

Alt werden in Brandenburg

Broschüre


  1. Einführung
    • Altersbegriff, Altersbilder, Alterskultur
    • Rahmenbedingungen im Land Brandenburg
    • Lebenssituation älterer Menschen im Land Brandenburg
  2. Leitlinien für die Seniorenpolitik
  3. Seniorenpolitische Handlungsfelder
    • Bürgerschaftliches Engagement und Interessenvertretung
    • Bildung und Kommunikation unter dem Aspekt des lebenslangen Lernens
    • Arbeitsmarkt und Beschäftigung
    • Seniorenwirtschaft
    • Gesundheitsversorgung und Prävention
    • Gestaltung alternsgerechter Lebensräume
    • Sicherheit und Schutz vor Kriminalität
    • Kultur und Sport
    • Dialog der Generationen
    • Pflege 



                  

Debatte im Landtag

zur Aktuellen Stunde zur Seniorenpolitik


                  

Seniorenpolitische Leitlinien des Landkreises Oberspreewald-Lausitz


  1. Präambel
  2. Rahmenbedingungen im Landkreis
  3. Leitlinien der Seniorenpolitik
    • Leitlinie: Seniorenpolitik als „Politik des aktiven Alterns“
    • Leitlinie: Eigenverantwortung und Mitverantwortung älterer Menschen stärken
    • Leitlinie: Einflussnahme auf die Altersarmut
    • Leitlinie: Stärkung der Gesundheit älterer Menschen
    • Leitlinie: Sicherstellung der Betreuung und des Wohnens bei Hilfe– und Pflegebedarf
    • Leitlinie: Altersgerechte, d. h. barrierearme oder barrierefreie Gestaltung von Wohnraum, Wohnumfeld und Infrastruktur
    • Leitlinie: Nachhaltige Sicherung der Mobilität als Voraussetzung für die Teilhabe von älteren Menschen am gesellschaftlichen Leben

Anlagen:

  1. Demographische Entwicklung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
  2. Pflege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

                  

Selbstbestimmtes und würdevolles Leben im Alter

Seniorenpolitische Leitlinien der Bundestagsfraktion DIE LINKE


Selbstbestimmtes und würdevolles Leben im Alter

Seniorenpolitische Leitlinien der Bundestagsfraktion DIE LINKE

  1. Emanzipatorische Seniorenpolitik als umfassende Aufgabe
  2. Eckpunkte öffentlicher Verantwortung für Seniorinnen und Senioren
    • Teilhabe in Politik und Gesellschaft
    • Schutz vor Altersarmut
    • Bessere Integration im Arbeitsleben
    • Teilhabeorientierte und barrierefreie Infrastruktur- und Wohnpolitik
    • Gesundheitsversorgung für alle sichern
    • Menschenwürdige Pflege garantieren
    • Vielfalt respektieren und schätzen
  3. Finanzierung der Aufgaben sicherstellen


                  

Antwort der Landesregierung

auf die Große Anfrage der CDU "Seniorinnen und Senioren in Brandenburg"


                  

Antwort der Landesregierung

auf die Kleine Anfrage des MdL Höppener zu den Lebensverhältnissen älterer Ostdeutscher